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Zeiterfassung für Startups: Agil und flexibel

Zeiterfassung für Startups: Leichtgewichtige Lösungen, die zu agilen Teams passen und nicht bremsen.

6 Min. Lesezeit
Agile Zeiterfassung im Startup

Zeiterfassung für Startups: Agil und flexibel

Startups sind schnell, flexibel und unkonventionell. Passt Zeiterfassung dazu? Ja – wenn sie richtig umgesetzt wird. Denn auch junge Unternehmen müssen Arbeitszeiten dokumentieren und haben gute Gründe, es zu tun. Wie Zeiterfassung startup-kompatibel funktioniert, zeigt dieser Artikel.

Das Wichtigste in Kürze

  • Auch Startups unterliegen der Zeiterfassungspflicht
  • Die Lösung muss einfach sein und zur Kultur passen
  • Fokus auf Ergebnisse statt Anwesenheit bleibt möglich
  • Leichtgewichtige Tools statt komplexer Systeme
  • Transparenz und Vertrauen als Grundprinzipien

Zeiterfassung im Startup – muss das sein?

Rechtliche Pflicht

Auch für Startups gilt:

Keine Ausnahme für:

  • Junge Unternehmen
  • Kleine Teams
  • Remote-Arbeit
  • Agile Methoden

Betriebliche Gründe

Über die Pflicht hinaus:

  • Projektzeit für Kundenabrechnung
  • Investoren wollen Zahlen sehen
  • Grundlage für Förderanträge
  • Burn-Rate verstehen

Typische Bedenken – und Antworten

„Das passt nicht zu unserer Kultur"

Bedenken: Zeiterfassung ist Kontrolle, wir vertrauen unseren Leuten.

Antwort: Zeiterfassung kann auch Selbstorganisation sein. Es geht nicht um Kontrolle, sondern um Transparenz – auch gegenüber sich selbst.

„Das bremst uns aus"

Bedenken: Wir müssen schnell sein, Bürokratie nervt.

Antwort: Die richtige Lösung braucht Sekunden pro Tag. Ein Timer-Klick ist keine Bürokratie.

„Wir haben Vertrauensarbeitszeit"

Bedenken: Bei uns zählt das Ergebnis, nicht die Stunden.

Antwort: Vertrauensarbeitszeit und Zeiterfassung sind vereinbar. Dokumentieren heißt nicht kontrollieren.

„Wir sind zu klein"

Bedenken: Mit 5 Leuten brauchen wir kein System.

Antwort: Gerade kleine Teams profitieren von einfachen Tools. Und: Die Kleinbetriebsausnahme ist begrenzt.

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Anforderungen an eine Startup-Lösung

Einfachheit

  • Keine lange Einrichtung
  • Intuitive Bedienung
  • Wenige Klicks

Flexibilität

  • Remote-tauglich
  • Mobile App
  • Verschiedene Arbeitsmodelle

Skalierbarkeit

  • Für 5 und für 50 Mitarbeiter
  • Schnelles Onboarding neuer Leute
  • Keine langen Verträge

Kosten

  • Günstige oder kostenlose Einstiegsversion
  • Keine hohen Fixkosten
  • Preis pro Nutzer

Integration

  • API für andere Tools
  • Export für Buchhaltung
  • Anbindung an Projekttools

Zeiterfassung und agile Methoden

Scrum und Zeiterfassung

Passt das zusammen?

Ja, aber anders als klassische Zeiterfassung:

  • Zeit pro Sprint, nicht pro Aufgabe
  • Team-Perspektive statt Individual-Tracking
  • Kapazitätsplanung für Sprints

Praxis:

  • Timer für Projektarbeit
  • Kategorien: Sprint-Arbeit, Meetings, Admin
  • Nicht jedes Ticket einzeln tracken

Kanban und Zeiterfassung

  • Flow messen statt Stunden zählen
  • Cycle Time und Lead Time im Fokus
  • Zeiterfassung als Nebenprodukt

OKRs und Zeiterfassung

Zeiterfassung kann OKRs unterstützen:

  • Wie viel Zeit fließt in welche Objectives?
  • Stimmt der Fokus mit den Zielen überein?

Praktische Umsetzung

Schritt 1: Minimal starten

Beginnen Sie einfach:

  • Ein Tool, keine komplexe Struktur
  • Wenige Kategorien (Projektarbeit, Meetings, Admin)
  • Erstmal nur dokumentieren

Schritt 2: Grundregeln definieren

Klare, einfache Regeln:

RegelBeispiel
Was erfassen?Beginn, Ende, Pause
Wie erfassen?App oder Web
Wann erfassen?Täglich, zeitnah
Wer sieht was?Nur eigene Zeiten / Team / Führung

Schritt 3: Vorleben

Gründer und Führungskräfte:

  • Selbst konsequent erfassen
  • Offen über eigene Arbeitszeiten sprechen
  • Nicht als Kontrollinstrument nutzen

Schritt 4: Iterieren

Nach einigen Wochen:

  • Was funktioniert, was nicht?
  • Feedback vom Team einholen
  • Anpassen und verbessern

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Dos and Don'ts

Do

  • Einfache Lösung wählen – Je simpler, desto höher die Akzeptanz
  • Zweck erklären – Warum machen wir das?
  • Selbstorganisation fördern – Mitarbeiter können eigene Zeiten einsehen
  • Flexibel bleiben – Nicht auf Minuten-Genauigkeit bestehen
  • Daten nutzen – Für Verbesserungen, nicht für Kontrolle

Don't

  • Micro-Management – Jede Tätigkeit einzeln tracken
  • Überwachung – Screenshots, Maus-Tracking, etc.
  • Strafen – Bei „falschen" Zeiten
  • Komplexität – 20 Kategorien, 5 Genehmigungsstufen
  • Ignorieren – Daten erfassen, aber nie ansehen

Zeiterfassung und Startup-Kultur

Transparenz

Offener Umgang mit Zeiten:

  • Team kann (freiwillig) Arbeitszeiten teilen
  • Burnout-Prävention: Wer arbeitet zu viel?
  • Basis für faire Verteilung

Eigenverantwortung

Mitarbeiter verwalten ihre Zeit selbst:

  • Eigene Buchungen einsehen und korrigieren
  • Keine Genehmigungsprozesse für Standardfälle
  • Vertrauen als Basis

Ergebnisorientierung

Zeiterfassung ersetzt nicht Ergebnisorientierung:

  • Zeit ist Input, Ergebnisse sind Output
  • Beide Perspektiven haben Wert
  • Stunden allein sagen wenig aus

Häufige Fragen

Wenn Gründer als Arbeitnehmer der GmbH angestellt sind, grundsätzlich ja. In der Praxis sind Geschäftsführer oft ausgenommen oder nutzen vereinfachte Methoden. Für die eigene Planung ist Zeiterfassung aber auch für Gründer sinnvoll.
Es gibt gute kostenlose Basis-Lösungen (Clockify, Toggl). Bezahlte Lösungen kosten oft 2-10 Euro pro Nutzer und Monat. Bei 10 Mitarbeitern sind das 20-100 Euro monatlich – überschaubar.
Der Mitarbeiter erfasst selbst, wann er arbeitet – das kann 7:00-15:00 sein oder 10:00-14:00 und 20:00-23:00. Die Flexibilität bleibt, nur die Dokumentation kommt dazu. Timer-Apps machen das einfach.
Zeiterfassung funktioniert von überall. Aber: Bei Arbeit aus dem Ausland gibt es andere rechtliche Themen (Sozialversicherung, Steuern, Arbeitsrecht). Diese sind wichtiger als die Zeiterfassung.
Ja. Das Arbeitszeitgesetz gilt auch für Praktikanten. Bei Werkstudenten ist die 20-Stunden-Grenze während der Vorlesungszeit wichtig – Zeiterfassung hilft beim Nachweis. Für Praktikanten unter 18 gelten zusätzlich die strengeren Regeln des Jugendarbeitsschutzgesetzes.

Fazit

Zeiterfassung muss nicht im Widerspruch zur Startup-Kultur stehen. Mit der richtigen Lösung – einfach, flexibel, transparent – wird sie zum nützlichen Tool statt zur lästigen Pflicht. Wichtig ist die Haltung: Zeiterfassung als Instrument für Selbstorganisation und Fairness, nicht als Kontrolle. So bleibt der Startup-Spirit erhalten.

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