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Zeiterfassung korrigieren: Nachträge richtig handhaben

Zeitkorrekturen und Nachträge: So gehen Sie mit fehlenden oder falschen Zeitbuchungen um.

5 Min. Lesezeit
Korrektur einer Zeitbuchung

Zeiterfassung korrigieren: Nachträge richtig handhaben

Vergessene Stempelung, Fehler bei der Eingabe – wie korrigiert man Zeitbuchungen richtig?

Das Wichtigste in Kürze

  • Korrekturen müssen nachvollziehbar dokumentiert sein
  • Klarer Prozess mit Genehmigungen schützt vor Missbrauch
  • Fristen für Nachträge festlegen
  • Ursprüngliche Buchung nicht löschen
  • Regelmäßige Kontrolle reduziert Korrekturbedarf

Warum Korrekturen nötig sind

Typische Gründe

Häufige Fälle:

GrundBeispiel
VergessenStempeln bei Ankunft vergessen
TechnischApp-Fehler, Systemausfall
Falsche EingabeTippfehler bei Uhrzeit
NachträglichDienstreise, Außentermin
SystemwechselMigration von Altdaten

Das Dilemma

Balance finden:

  • Flexibilität – Mitarbeiter brauchen Korrekturmöglichkeit
  • Genauigkeit – Daten sollen stimmen
  • Kontrolle – Missbrauch verhindern
  • Aufwand – Nicht zu bürokratisch
  • Nachvollziehbarkeit – Änderungen dokumentiert

Korrekturen einfach

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Korrekturprozess

Grundprinzipien

Wie vorgehen:

PrinzipUmsetzung
TransparenzJede Änderung sichtbar
GenehmigungVorgesetzter bestätigt
BegründungGrund dokumentieren
FristZeitnah korrigieren
HistorieUrsprung erhalten

Workflow

Typischer Ablauf:

  • 1. Antrag – Mitarbeiter stellt Korrekturantrag
  • 2. Begründung – Grund angeben (Pflicht)
  • 3. Prüfung – Vorgesetzter prüft
  • 4. Genehmigung – Freigabe oder Ablehnung
  • 5. Buchung – System trägt Korrektur ein
  • 6. Protokoll – Änderung dokumentiert

Fristen

Zeitnah korrigieren

Empfehlungen:

KorrekturartFrist
Vergessene StempelungGleicher Tag
Fehlerhafte Buchung3 Arbeitstage
Externe Arbeitszeit1 Woche
MonatsabschlussBis Abrechnungsschluss
NachzüglerMit Begründung

Warum Fristen wichtig

Gründe:

  • Genauigkeit – Je länger her, desto ungenauer
  • Missbrauchsschutz – Späte Korrekturen verdächtig
  • Abrechnung – Lohnabrechnung braucht Daten
  • Prüfbarkeit – Plausibilitätsprüfung möglich
  • Disziplin – Zeitnahe Erfassung fördern

Automatische Erinnerungen

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Dokumentation

Was festhalten

Bei jeder Korrektur:

ElementBeschreibung
Ursprünglicher WertWas war vorher
Neuer WertWas ist jetzt
BegründungWarum geändert
AntragstellerWer beantragt
GenehmigerWer genehmigt
ZeitstempelWann geändert

Audit-Trail

Nachvollziehbarkeit:

  • Ursprungsbuchung – 08:15 - 17:30
  • Automatisch erfasst
  • Korrekturantrag – 12.01.2026 14:22
  • Von: Max Mustermann
  • Begründung – "Arzttermin vergessen auszutragen"
  • Genehmigung – 12.01.2026 16:45
  • Von: Anna Schmidt (Teamleitung)
  • Korrigierter Wert – 08:15 - 11:00, 14:00 - 17:30

Rollen und Rechte

Wer darf was

Berechtigungen:

RolleRechte
MitarbeiterEigene Korrektur beantragen
TeamleitungTeam-Korrekturen genehmigen
HRAlle Korrekturen einsehen
AdminSystemkonfiguration

Vier-Augen-Prinzip

Warum wichtig:

  • Antragsteller – Kann nicht selbst genehmigen
  • Genehmiger – Prüft Plausibilität
  • Ausnahmen – Nur bei Kleinstbetrieben
  • Dokumentation – Beide erkennbar
  • Schutz – Vor Manipulation

Missbrauch verhindern

Warnsignale

Worauf achten:

SignalMöglicher Hinweis
Häufige KorrekturenSystematisches Problem
Immer zu eigenen GunstenAbsicht
Kurz vor AbrechnungManipulation
Ohne BegründungNachlässigkeit
Unplausible ZeitenErfindung

Maßnahmen

Was tun:

  • Limits setzen – Max. Korrekturen pro Monat
  • Plausibilität prüfen – Passen die Zeiten?
  • Muster erkennen – Auffälligkeiten analysieren
  • Gespräche führen – Bei Auffälligkeiten nachfragen
  • Schulung – Richtigen Umgang erklären

Häufige Fragen

Das kommt auf die Unternehmensrichtlinie an. In vielen Systemen können Mitarbeiter Korrekturen beantragen, die dann genehmigt werden müssen. Direkte Änderungen ohne Freigabe sind aus Compliance-Gründen problematisch. Das Vier-Augen-Prinzip schützt alle Beteiligten.
Das legt der Arbeitgeber fest. Üblich sind 1-4 Wochen. Nach Monatsabschluss oder Lohnabrechnung sind Korrekturen oft nur noch mit HR-Genehmigung möglich. Je älter die Buchung, desto strenger die Anforderungen an die Begründung.
Ein gutes System hat Vertreterregelungen. Entweder genehmigt die Vertretung oder eine übergeordnete Ebene. Korrekturen sollten nicht wochenlang liegenbleiben. Definieren Sie vorab, wer bei Abwesenheit genehmigt.
Ja, eine Begründung sollte Pflicht sein – sie muss nicht lang sein. 'Stempeln vergessen' reicht bei einmaligem Vorfall. Die Begründung hilft bei der Plausibilitätsprüfung und schützt Sie, falls Fragen aufkommen.
Das sollte ein Gespräch auslösen. Vielleicht gibt es technische Probleme, vielleicht fehlt Schulung. Häufige Korrekturen sind aufwändig und verdächtig. Ziel ist, die Ursache zu finden und zu beheben, nicht zu bestrafen.

Fazit

Ein klarer Korrekturprozess ist wichtig für genaue und faire Zeiterfassung. Nachträge müssen dokumentiert und genehmigt werden – das schützt vor Missbrauch und sichert die Datenqualität. Fristen für Korrekturen fördern zeitnahe Erfassung. Ein gutes Zeiterfassungssystem macht Korrekturen transparent und den Workflow einfach. Das Ziel: So wenig Korrekturen wie nötig durch gute Erfassungsroutinen.

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