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Zeiterfassung im Homeoffice: Vertrauen und Kontrolle

Homeoffice-Zeiterfassung: Wie Sie Vertrauen und Dokumentationspflicht unter einen Hut bringen.

5 Min. Lesezeit
Arbeiten im Homeoffice

Zeiterfassung im Homeoffice: Vertrauen und Kontrolle

Wie passt Zeiterfassung zu flexiblem Arbeiten von zu Hause?

Das Wichtigste in Kürze

  • Zeiterfassungspflicht gilt auch im Homeoffice
  • Vertrauen und Dokumentation schließen sich nicht aus
  • Selbsterfassung durch Mitarbeiter üblich
  • Fokus auf Ergebnisse, nicht Präsenz
  • Klare Regeln helfen beiden Seiten

Die scheinbare Spannung

Homeoffice-Kultur

Was Homeoffice ausmacht:

MerkmalBedeutung
FlexibilitätEigene Zeiteinteilung
VertrauenOhne ständige Kontrolle
EigenverantwortungSelbstorganisation
ErgebnisorientierungNicht Anwesenheit

Erfassungspflicht

Was das Gesetz sagt:

  • EuGH/BAG – Zeiterfassung ist Pflicht
  • Auch im Homeoffice – Keine Ausnahme
  • ArbZG gilt – Max. Arbeitszeit, Pausen
  • Dokumentation – Arbeitgeber verantwortlich
  • Vertrauensarbeitszeit – Erfassung trotzdem nötig

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So passt es zusammen

Der Ansatz

Vertrauen + Dokumentation:

ElementUmsetzung
ErfassungMitarbeiter macht es selbst
KontrolleMinimal, stichprobenartig
FokusErgebnisse, nicht Minuten
FlexibilitätBleibt erhalten

Die richtige Balance

Wie es funktioniert:

  • Einfache Erfassung – Wenig Aufwand, schnell
  • Selbstverantwortung – MA dokumentiert ehrlich
  • Keine Echtzeitkontrolle – Kein Tracking jeder Minute
  • Ergebnisorientierung – Leistung zählt
  • Regelmäßiges Feedback – Gespräche statt Überwachung
  • Vertrauen als Default – Kontrolle nur bei Problemen

Praktische Umsetzung

Erfassungsmethoden

Was funktioniert:

MethodeEignung
AppEinfach, immer dabei
WebportalAm Laptop
Start/Stop-TimerFür Detaillierte
TageserfassungWeniger Aufwand

Der Workflow

Typischer Ablauf:

  • Arbeitsbeginn – Kurz erfassen (App/Web)
  • Pausen – Bei längeren eintragen
  • Arbeitsende – Kurz erfassen
  • Keine Mikroerfassung – Nicht jede Aufgabe
  • Ehrlichkeit – Auch kurze Unterbrechungen
  • Wochenabschluss – Kurz prüfen, fertig

Minimal-Aufwand

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Regeln vereinbaren

Was festlegen

Klare Regelungen:

ThemaVereinbarung
ErreichbarkeitKernzeiten im Homeoffice
ErfassungWie und wann
PausenAuch zu Hause einhalten
ÜberstundenNur mit Absprache
Privates dazwischenWie handhaben

Beispiel-Regelung

Mustertext:

  • Arbeitszeit – Entspricht Vertrag
  • Kernzeit – 10-15 Uhr erreichbar
  • Erfassung – Täglich per App
  • Pausen – Mind. 30min ab 6h
  • Überstunden – Vorher abstimmen
  • Unterbrechungen – Kurze privat OK, nicht erfassen
  • Langere Unterbrechungen – Als Pause erfassen

Vertrauen aufbauen

Als Führungskraft

Wie Vertrauen funktioniert:

PrinzipUmsetzung
VorlebenSelbst ehrlich erfassen
Nicht überwachenKeine Tracking-Software
Ergebnisse zählenNicht Anwesenheit
GesprächeBei Auffälligkeiten reden

Als Mitarbeiter

Vertrauen rechtfertigen:

  • Ehrlich erfassen – Auch wenn niemand hinschaut
  • Erreichbar sein – In vereinbarten Zeiten
  • Ergebnisse liefern – Arbeit macht sich sichtbar
  • Kommunizieren – Bei Problemen melden
  • ArbZG beachten – Nicht zu viel arbeiten

Grenzen der Flexibilität

Was trotzdem gilt

Nicht verhandelbar:

RegelGrund
Max. 10h/TagArbZG
11h RuhezeitArbZG
PausenArbZG
DokumentationPflicht

Häufige Missverständnisse

Klärung:

  • "Ich muss nicht erfassen" – Doch, Pflicht gilt auch hier
  • "Niemand sieht es" – Kein Grund für Unehrlichkeit
  • "Mehr arbeiten ist OK" – ArbZG-Grenzen gelten
  • "Flexible Zeit = keine Regeln" – Kernzeit und Erreichbarkeit
  • "Vertrauen = keine Dokumentation" – Beides zusammen möglich

Häufige Fragen

Ja, die Pflicht zur Zeiterfassung nach EuGH/BAG gilt unabhängig vom Arbeitsort. Auch im Homeoffice muss die Arbeitszeit dokumentiert werden – typischerweise durch Selbsterfassung des Mitarbeiters.
Mindestens Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit sowie Pausen. Eine minutengenaue Erfassung jeder Tätigkeit ist nicht erforderlich. Tageserfassung mit realistischen Zeiten genügt.
Ohne Ihre Einwilligung in der Regel nicht. Solche Überwachung ist datenschutzrechtlich problematisch und schadet dem Vertrauen. Eine einfache Zeiterfassung durch Sie selbst ist der bessere Weg.
Kurze Unterbrechungen (Kaffee, Paket annehmen) sind normal und müssen nicht erfasst werden. Längere private Tätigkeiten (Kind von Schule abholen) sollten als Pause erfasst oder die Zeit nachgearbeitet werden.
Wenn sie vereinbart ist, ja. Viele Unternehmen haben Kernzeiten für Erreichbarkeit, auch im Homeoffice. Außerhalb dieser Zeiten haben Sie dann Flexibilität. Prüfen Sie Ihre Vereinbarung.

Fazit

Zeiterfassung im Homeoffice muss kein Widerspruch zu Vertrauen und Flexibilität sein. Der Schlüssel: Einfache Selbsterfassung durch den Mitarbeiter, Fokus auf Ergebnisse statt Präsenz, klare Vereinbarungen. Das ArbZG gilt auch im Homeoffice – dokumentiert werden muss. Aber Kontrolle bedeutet nicht Überwachung. Eine Kultur des Vertrauens und ehrlicher Dokumentation macht beides möglich.

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