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Mehrprojektmanagement: Zeit auf Projekte verteilen

Zeiterfassung bei mehreren Projekten gleichzeitig: Ressourcen planen, Auslastung steuern und den Überblick behalten.

6 Min. Lesezeit
Übersicht mehrerer Projekte auf Dashboard

Mehrprojektmanagement: Zeit auf Projekte verteilen

Mehrere Projekte, ein Team – ohne Zeiterfassung geht der Überblick verloren.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zeiterfassung zeigt, wo Kapazität tatsächlich hingeht
  • Ressourcenkonflikte früh erkennen
  • Priorisierung wird durch Daten unterstützt
  • Mitarbeiter-Auslastung im Blick behalten
  • Projekt-Overhead nicht unterschätzen

Herausforderung Mehrprojekt

Was komplex macht

Typische Probleme:

ProblemBeschreibung
RessourcenkonflikteAlle brauchen denselben Experten
PriorisierungWas ist wichtiger?
OverheadWechselkosten zwischen Projekten
ÜberblickWo steht was?
AuslastungWer ist überlastet?

Ohne Zeiterfassung

Was passiert:

  • Gefühlt alles dringend – Keine Datengrundlage
  • Überlastung bemerkt zu spät – Erst wenn Probleme auftreten
  • Ressourcenkonflikte eskalieren – Statt rechtzeitig gelöst
  • Budgets gesprengt – Niemand weiß, wie viel verbraucht
  • Projekte verzögern – Ohne zu wissen warum

Projektportfolio im Griff

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Zeiterfassung aufsetzen

Projektstruktur

Wie organisieren:

EbeneBeispiel
ProjektKunde X Webseite
PhaseDesign, Entwicklung, Test
AufgabeStartseite gestalten
TicketOptional: noch feiner

Mitarbeiter zuordnen

Wer arbeitet wo:

  • Fest zugeteilt – Nur auf einem Projekt
  • Anteilig – 50% Projekt A, 50% B
  • Flexibel – Je nach Bedarf
  • Spezialist – Wird punktuell angefragt
  • Management – Über alle Projekte

Kategorien

Sinnvolle Unterscheidungen:

KategorieBeispiele
ProduktivEntwicklung, Design
MeetingsAbstimmungen
KommunikationE-Mails, Anrufe
AdministrationDokumentation
WechselzeitOnboarding neues Projekt

Ressourcenplanung

Kapazität verstehen

Was haben wir:

ElementBerechnung
Verfügbare KapazitätMitarbeiter × Stunden
Minus UrlaubGeplante Abwesenheiten
Minus OverheadMeetings, Admin
= Produktive KapazitätFür Projekte verfügbar

Planung vs. Realität

Abgleich durch Zeiterfassung:

  • Geplant – MA A: 20h Projekt X, 20h Projekt Y
  • Erfasst – MA A: 25h Projekt X, 10h Projekt Y, 5h sonstiges
  • Erkenntnis – Projekt X braucht mehr, Y weniger
  • Reaktion – Umplanen, Ressourcen anpassen

Auslastung steuern

Optimal auslasten:

AuslastungBewertung
<70%Unterausgelastet
70-85%Optimal
85-100%Hoch, aber noch machbar
>100%Überlast, Probleme

Auslastung optimieren

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Priorisierung

Datenbasiert entscheiden

Was die Zeiterfassung zeigt:

ErkenntnisKonsequenz
Projekt A verbraucht mehrMehr Ressourcen oder Scope reduzieren
Projekt B unter BudgetRessourcen umverteilen
Engpass bei Rolle XPriorisieren oder aufstocken
Deadline-RisikoFrühzeitig eskalieren

Konflikte lösen

Wenn mehrere dringend:

  • Daten sammeln – Was braucht wer wann
  • Impact bewerten – Was passiert bei Verzögerung
  • Priorisieren – Nach Kriterien entscheiden
  • Kommunizieren – Alle informieren
  • Dokumentieren – Entscheidung festhalten

Kriterien

Woran priorisieren:

KriteriumFrage
DeadlineWann muss geliefert werden?
KundeWie wichtig ist der Kunde?
VertragWas ist vereinbart?
AufwandWie viel fehlt noch?
AbhängigkeitenBlockiert es anderes?

Overhead managen

Wechselkosten

Projektsprünge kosten Zeit:

AspektAufwand
EinarbeitungKontext wieder holen
ToolwechselAndere Umgebung
KommunikationAnderes Team
MentalUmschalten

Reduzieren

Wie weniger Overhead:

  • Fokustage – Ein Tag = ein Projekt
  • Fokuszeiten – Morgens Projekt A, nachmittags B
  • Minimale Wechsel – Maximal 2 Projekte pro Tag
  • Blocken – Projektarbeit ungestört
  • Übergaben – Sauber dokumentieren

Messen

Overhead tracken:

KategorieErfassen als
MeetingsProjektübergreifend
AdministrationIntern
WechselzeitNicht-produktiv
E-MailKommunikation

Team-Perspektive

Mitarbeiter-Sicht

Was der Einzelne sieht:

FrageAntwort durch Zeiterfassung
Woran arbeite ich?Projektverteilung
Wie viel?Stunden pro Projekt
Bin ich überlastet?Vergleich Soll/Ist
Was kommt?Geplante Projekte

Transparenz schaffen

Was alle wissen sollten:

  • Eigene Auslastung – Jeder sieht seine Daten
  • Team-Auslastung – Wer hat noch Kapazität
  • Projektstand – Budget-Verbrauch
  • Priorisierung – Was ist aktuell wichtig
  • Erwartungen – Was wird erwartet

Häufige Fragen

Empfehlung: maximal 2-3 Projekte aktiv, ein Hauptprojekt. Mehr führt zu hohen Wechselkosten und Fehlern. Die Zeiterfassung zeigt, ob jemand zu fragmentiert arbeitet. Wenn jemand auf 5 Projekte verteilt ist, leidet die Produktivität.
Option 1: Timer laufen lassen und bei Unterbrechung pausieren/wechseln. Option 2: Am Ende des Tages rekonstruieren. Option 3: Zeitblöcke definieren (9-12 Projekt A) und nur grobe Abweichungen korrigieren. Wichtig: Unterbrechungen reduzieren ist besser als perfekt erfassen.
Ja, unbedingt. Meetings, übergreifende Kommunikation, Portfolio-Management – das ist echter Aufwand, der in keinem einzelnen Projekt erscheint. Erfassen Sie es als 'Overhead' oder 'Intern'. Sonst fehlt Zeit in der Gesamtrechnung.
Datenbasiert: Wer braucht wen wann wofür? Dann priorisieren nach klaren Kriterien (Deadline, Kundenpriorität, Vertragsrelevanz). Kommunizieren Sie die Entscheidung transparent. Die Zeiterfassung liefert die Fakten für diese Diskussion.
Mindestens: Projekt und Stunden. Besser: zusätzlich Phase oder Aufgabentyp. Ideal: Aufgaben-Ebene, wenn das Projektmanagement-Tool es unterstützt. Aber: Der Overhead der Erfassung muss vertretbar sein. Im Zweifel: lieber gröber, aber vollständig.

Fazit

Mehrprojektmanagement ohne Zeiterfassung ist Blindflug. Die erfassten Zeiten zeigen, wo Kapazität tatsächlich hingeht, wo Ressourcenkonflikte entstehen und wer überlastet ist. Das ermöglicht datenbasierte Priorisierung statt Bauchgefühl. Wichtig: Auch Overhead und nicht-produktive Zeit erfassen – sie gehört zur Realität. Und: Wechselkosten reduzieren durch Fokuszeiten und minimale Projektsprünge.

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