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Dienstplan automatisch erstellen: So funktioniert es

Automatische Dienstplanung: Wie Software Schichten verteilt und was zu beachten ist.

5 Min. Lesezeit
Automatisch erstellter Dienstplan

Dienstplan automatisch erstellen: So funktioniert es

Kann Software den Dienstplan für Sie erstellen? Möglichkeiten und Grenzen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Automatische Planung spart Zeit bei Routineaufgaben
  • Algorithmen berücksichtigen Regeln und Verfügbarkeiten
  • Menschliche Prüfung bleibt notwendig
  • Gute Stammdaten sind Voraussetzung
  • Flexibilität vs. Automatisierung abwägen

Was automatische Planung kann

Funktionsprinzip

Wie es funktioniert:

SchrittWas passiert
EingabenBedarf, Verfügbarkeit, Regeln
BerechnungAlgorithmus optimiert
VorschlagSchichtplan wird generiert
PrüfungMensch kontrolliert
AnpassungFalls nötig ändern
FreigabePlan wird aktiviert

Was der Algorithmus macht

Optimierung:

  • Bedarf abgleichen – Wann wie viele Mitarbeiter
  • Verfügbarkeit prüfen – Wer kann wann
  • Regeln einhalten – ArbZG, Tarifvertrag, Qualifikation
  • Fairness beachten – Gleichmäßige Verteilung
  • Wünsche berücksichtigen – Wenn möglich
  • Optimieren – Beste Lösung finden

Automatisch planen

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Voraussetzungen

Was Sie brauchen

Vor dem Automatisieren:

VoraussetzungBeschreibung
MitarbeiterdatenQualifikationen, Verfügbarkeiten
BedarfsplanungWann wie viele gebraucht
RegelwerkWas ist erlaubt/verboten
WunscherfassungMitarbeiterwünsche
StammdatenAktuell und vollständig

Datenqualität

Garbage in, garbage out:

  • Verfügbarkeiten – Müssen aktuell sein
  • Qualifikationen – Korrekt hinterlegt
  • Verträge – Stunden, Einschränkungen
  • Regeln – Vollständig definiert
  • Wünsche – Rechtzeitig erfasst

Regelwerk definieren

Was einstellen

Typische Regeln:

RegelBeispiel
ArbZGMax. 10h/Tag, 11h Ruhe
MindestbesetzungMin. 3 Mitarbeiter
Qualifikation1 Schichtführer nötig
FairnessWochenend-Rotation
WünschePriorität berücksichtigen

Prioritäten setzen

Was wichtiger ist:

  • Muss (hart) – ArbZG, Qualifikation
  • Werden nie verletzt
  • Soll (weich) – Wünsche, Fairness
  • Werden möglichst eingehalten
  • Kann (optional) – Präferenzen
  • Wenn möglich
  • Gewichtung – Definiert Optimierungsziel

Regeln flexibel konfigurieren

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Grenzen der Automatisierung

Was nicht geht

Wo Mensch nötig bleibt:

SituationWarum manuell
Komplexe KonflikteMenschliche Abwägung
UnvorhergesehenesNicht planbar
Soziale AspekteTeamdynamik
AusnahmefälleNicht regelbar
Finale PrüfungPlausibilitätscheck

Typische Probleme

Was schiefgehen kann:

  • Unmögliche Anforderungen – Mehr Bedarf als Kapazität
  • Widersprüchliche Regeln – Können nicht alle erfüllt werden
  • Fehlende Daten – Verfügbarkeit nicht gepflegt
  • Unflexibilität – Algorithmus kennt keine Grauzone
  • Überoptimierung – Theoretisch optimal, praktisch problematisch

Mensch und Maschine

Beste Kombination

Wie zusammenarbeiten:

AufgabeÜbernimmt
GrundplanungMaschine
RegelprüfungMaschine
OptimierungMaschine
PrüfungMensch
AnpassungMensch
KommunikationMensch

Workflow

Praktischer Ablauf:

  • 1. Vorbereitung – Mensch: Daten aktualisieren
  • 2. Generierung – Maschine: Plan erstellen
  • 3. Prüfung – Mensch: Kontrollieren
  • 4. Anpassung – Mensch: Feintuning
  • 5. Freigabe – Mensch: Veröffentlichen
  • 6. Feedback – Für nächsten Durchlauf

Einführung

Schrittweise vorgehen

Empfehlung:

PhaseAktivität
1. StammdatenQualität sicherstellen
2. RegelnRegelwerk definieren
3. TestMit Vergangenheitsdaten testen
4. ParallelAutomatisch + manuell vergleichen
5. RolloutSchrittweise übernehmen

Häufige Fragen

Nein, eine menschliche Prüfung und ggf. Anpassung ist immer nötig. Software kann einen guten Vorschlag generieren, aber komplexe soziale Situationen, Ausnahmen und Feintuning erfordert menschliches Urteil. Die Zeitersparnis liegt bei der Grundplanung.
Typisch 50-80% der reinen Planungszeit für Routinefälle. Die Ersparnis ist größer bei größeren Teams und stabilen Strukturen. Bei vielen Sonderfällen und Änderungen ist der Vorteil geringer. Die Ersparnis hängt auch von der Datenqualität ab.
Dann passen Sie ihn manuell an. Gute Software macht das einfach: Schichten verschieben, tauschen, anpassen. Lernen Sie auch aus Anpassungen: Warum hat der Algorithmus das nicht berücksichtigt? Können Sie die Regeln verbessern?
Potenziell fairer als menschliche Planung, weil sie systematisch ist. Aber: Sie müssen Fairness als Regel definieren (Rotation unbeliebter Schichten etc.). Ein Algorithmus ist nur so fair wie seine Programmierung. Transparenz über die Logik schafft Akzeptanz.
Nicht unbedingt. Klassische Algorithmen (Constraint-Optimierung) funktionieren sehr gut für Dienstplanung. KI kann bei sehr komplexen Szenarien helfen. Für die meisten Unternehmen reicht regelbasierte Automatisierung. 'KI' ist oft Marketing.

Fazit

Automatische Dienstplanung spart Zeit bei der Grundplanung und hilft, Regeln einzuhalten. Die Voraussetzung sind gute Stammdaten und ein durchdachtes Regelwerk. Aber: Menschliche Prüfung und Anpassung bleiben nötig. Die beste Lösung ist die Kombination: Maschine für die Optimierung, Mensch für Prüfung, Feintuning und Kommunikation. Starten Sie schrittweise und verbessern Sie das Regelwerk kontinuierlich.

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