Fairness im Dienstplan: Schichten gerecht verteilen
Wenn alle das Gefühl haben, gleich behandelt zu werden, steigt die Zufriedenheit.
Das Wichtigste in Kürze
- Fairness ist subjektiv – Transparenz hilft
- Unbeliebte Schichten gleichmäßig verteilen
- Wünsche berücksichtigen, aber nicht bevorzugen
- Dokumentation schafft Nachvollziehbarkeit
- Regeln gemeinsam aufstellen
Warum Fairness wichtig ist
Auswirkungen auf das Team
Was passiert ohne Fairness:
| Problem | Folge |
|---|---|
| Bevorzugung einzelner | Neid, Konflikte |
| Immer die gleichen für unbeliebte Schichten | Frustration, Fluktuation |
| Undurchsichtige Entscheidungen | Misstrauen |
| Ignorierte Wünsche | Demotivation |
Vorteile fairer Planung
Positive Effekte:
- Zufriedenheit – Team fühlt sich wertgeschätzt
- Motivation – Bereitschaft für Extra-Einsätze
- Vertrauen – In Planung und Führung
- Weniger Konflikte – Klare Regeln, weniger Streit
- Geringere Fluktuation – Mitarbeiter bleiben
Transparente Planung
MyTimeTracker zeigt Schichtverteilung und sorgt für Nachvollziehbarkeit.
- Sofort einsatzbereit
- DSGVO-konform
- Keine Einrichtung nötig
Fairness-Kriterien
Was fair bedeutet
Verschiedene Dimensionen:
| Dimension | Bedeutung |
|---|---|
| Verteilungsgerechtigkeit | Gleichmäßige Aufteilung |
| Verfahrensgerechtigkeit | Transparenter Prozess |
| Interaktionsgerechtigkeit | Respektvoller Umgang |
| Informationsgerechtigkeit | Alle wissen Bescheid |
Messbare Kriterien
Was sich tracken lässt:
- Wochenendschichten pro MA – Gleichmäßig verteilt?
- Nachtschichten pro MA – Rotation funktioniert?
- Feiertage pro MA – Jeder mal dran?
- Wunscherfüllung – Prozentsatz pro MA
- Überstunden – Gleichmäßig verteilt?
Unbeliebte Schichten verteilen
Was unbeliebt ist
Typische Problemschichten:
| Schicht | Warum unbeliebt |
|---|---|
| Wochenende | Freizeit betroffen |
| Feiertage | Familie, Traditionen |
| Nacht | Gesundheit, Schlaf |
| Früh | Aufstehen schwer |
| Spät | Abend weg |
Faire Verteilung
Methoden:
- Rotation – Jeder kommt mal dran
- Punkte-System – Unbeliebte Schichten = Punkte
- Freiwilligkeit zuerst – Wer will, bekommt
- Ausgleich – Wer oft, bekommt Bonus
- Wünsche berücksichtigen – Aber nicht immer
Punkte-System Beispiel
So funktioniert es:
| Schicht | Punkte |
|---|---|
| Normalschicht | 0 |
| Samstag | 2 |
| Sonntag | 3 |
| Feiertag | 4 |
| Nacht | 2 |
| Früh (vor 6 Uhr) | 1 |
Ziel: Alle MA haben ähnliche Punktzahl pro Quartal.
Schichtverteilung im Blick
MyTimeTracker zeigt, wer wie oft welche Schichten hatte.
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Wünsche und Fairness
Wünsche berücksichtigen
Ohne zu bevorzugen:
| Regel | Umsetzung |
|---|---|
| Frist für Wünsche | Alle gleich lang Zeit |
| Maximale Wünsche | Begrenzte Anzahl pro Monat |
| Begründung | Nur bei Konflikt nötig |
| Priorität | Rotation wer zuerst dran ist |
| Transparenz | Wunschliste einsehbar |
Konflikte lösen
Wenn mehrere das Gleiche wollen:
- Wer war zuletzt dran – Anderer hat Vorrang
- Wichtigkeit prüfen – Hochzeit > Partywunsch
- Kompromiss suchen – Halbe-halbe?
- Tauschen ermöglichen – MA untereinander
- Entscheidung kommunizieren – Transparent begründen
Transparenz schaffen
Offene Kommunikation
Was alle wissen sollten:
| Information | Warum wichtig |
|---|---|
| Verteilungsregeln | Wie wird entschieden |
| Statistiken | Wer hat wie viel |
| Änderungen | Wer hat gewechselt |
| Wunscherfüllung | Quote pro Person |
Dokumentation
Nachvollziehbarkeit:
- Schichthistorie – Wer hatte was wann
- Wunschliste – Wer hat was gewünscht
- Entscheidungen – Warum so geplant
- Tausche – Wer mit wem getauscht
- Beschwerden – Und Reaktion
Regeln gemeinsam aufstellen
Beteiligung des Teams
Wie vorgehen:
| Schritt | Aktion |
|---|---|
| Analyse | Aktuelle Situation zeigen |
| Sammeln | Vorschläge aus Team |
| Diskutieren | Vor- und Nachteile |
| Abstimmen | Demokratisch entscheiden |
| Festschreiben | Regeln dokumentieren |
| Evaluieren | Regelmäßig prüfen |
Beispiel-Regeln
Was vereinbart werden kann:
- Wochenende – Max. 2 pro Monat pro Person
- Feiertage – Rotation (Weihnachten 2025 = Silvester 2026)
- Wünsche – Max. 3 pro Monat, bis 15. vorher
- Tausch – Erlaubt, bis 48h vorher melden
- Einspringen – Freiwillig + extra Vergütung
Sonderfälle
Teilzeit und Vollzeit
Faire Aufteilung:
| Aspekt | Lösung |
|---|---|
| Wochenendquote | Proportional zur Arbeitszeit |
| Unbeliebte Schichten | Anteilig |
| Wunschkontingent | Eventuell gleich (Motivation) |
Neue Mitarbeiter
Einarbeitung:
- Erste Wochen – Schonzeit (nur normale Schichten)
- Einarbeitung – Bei erfahrenen MA
- Danach – Normale Rotation
- Kommunikation – Regel erklären
Häufige Fragen
Fazit
Faire Dienstplanung bedeutet nicht, dass alle immer zufrieden sind – aber dass alle gleich behandelt werden. Transparenz ist der Schlüssel: Wenn alle die Regeln kennen und die Verteilung sehen können, akzeptieren sie Entscheidungen besser. Unbeliebte Schichten gleichmäßig verteilen, Wünsche nach klaren Regeln berücksichtigen, Statistiken führen. Das Team in die Regelaufstellung einbeziehen erhöht die Akzeptanz. Und wenn doch mal jemand unzufrieden ist: Daten zeigen, sachlich bleiben, Perspektive anbieten.
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