Zeiterfassung für Startups und Scale-ups
Zwischen Agilität und Compliance – warum auch Startups Zeiterfassung brauchen.
Das Wichtigste in Kürze
- Zeiterfassungspflicht gilt auch für Startups
- Früh anfangen spart spätere Probleme
- Einfache, skalierbare Lösung wählen
- Vertrauenskultur und Dokumentation vereinbar
- Investoren und Audits erwarten Compliance
Die Startup-Perspektive
Typische Einstellung
Was viele denken:
| Annahme | Realität |
|---|---|
| "Wir sind zu klein" | Pflicht gilt ab 1 Mitarbeiter |
| "Das bremst uns" | Einfache Tools kosten kaum Zeit |
| "Vertrauen reicht" | Vertrauen + Dokumentation |
| "Später wenn wir groß sind" | Dann ist Nachrüsten aufwändig |
Warum Startups zögern
Gründe:
- Startup-Kultur – "Wir sind keine Konzernbürokraten"
- Flexibilität – "Alle arbeiten wann sie wollen"
- Aufwand – "Haben Wichtigeres zu tun"
- Kontrolle – "Wir vertrauen unserem Team"
- Kosten – "Kein Budget für HR-Tools"
- Unwissen – "Wussten nicht dass es Pflicht ist"
Startup-freundlich
MyTimeTracker: Einfach, schnell, günstig.
- Sofort einsatzbereit
- DSGVO-konform
- Keine Einrichtung nötig
Warum es trotzdem wichtig ist
Rechtliche Pflicht
Was gilt:
| Aspekt | Regelung |
|---|---|
| EuGH/BAG-Urteil | Zeiterfassung ist Pflicht |
| Unternehmensgröße | Unabhängig |
| ArbZG | Grenzen gelten auch für Startups |
| Strafen | Bußgelder möglich |
Weitere Gründe
Über Compliance hinaus:
- Investoren – Erwarten professionelle Prozesse
- Due Diligence – Wird bei Finanzierung geprüft
- Skalierung – Was bei 5 funktioniert, nicht bei 50
- Fördermittel – Oft Nachweis der Arbeitszeit nötig
- Projekte – Aufwand für Kunden dokumentieren
- Fairness – Wer arbeitet wie viel?
Einfache Umsetzung
Was ein Startup braucht
Anforderungen:
| Kriterium | Empfehlung |
|---|---|
| Schneller Start | Sofort einsatzbereit |
| Einfache Bedienung | Keine Schulung nötig |
| Geringe Kosten | Pro Nutzer, skalierbar |
| Flexibilität | Homeoffice, Remote |
| Minimal-Aufwand | Zwei Klicks pro Tag |
Praktische Lösung
So könnte es aussehen:
- App oder Web – Von überall zugänglich
- Tageserfassung – Beginn, Ende, kurze Pause
- Optional: Projekte – Für Kundenabrechnung
- Selbsterfassung – Jeder dokumentiert selbst
- Keine Überwachung – Vertrauen bleibt
- Monats-Export – Für Buchhaltung/Audit
In 5 Minuten startklar
MyTimeTracker für Teams jeder Größe.
- Sofort einsatzbereit
- DSGVO-konform
- Keine Einrichtung nötig
Skalierung berücksichtigen
Von 5 auf 50 Mitarbeiter
Was sich ändert:
| Phase | Anforderung |
|---|---|
| Gründerphase | Minimal, Hauptsache dokumentiert |
| Erste Mitarbeiter | Einheitlicher Prozess |
| Wachstum | Abteilungen, Projektzuordnung |
| Scale-up | Integration mit HR, Lohn |
Lösung wählen
Was beachten:
- Cloud-basiert – Wächst automatisch mit
- Preismodell pro Nutzer – Zahlen nur was man braucht
- API – Spätere Integration möglich
- Features erweiterbar – Projektzeit, Abwesenheiten
- Migration möglich – Datenexport wenn nötig
Investoren und Compliance
Was Investoren sehen wollen
Bei Due Diligence:
| Thema | Frage |
|---|---|
| Compliance | Haltet ihr das Gesetz ein? |
| Prozesse | Habt ihr saubere Abläufe? |
| Risiken | Drohen Nachzahlungen/Strafen? |
| Skalierbarkeit | Funktioniert das auch bei 100 MA? |
Vorbereitet sein
Was zeigen können:
- Zeiterfassung vorhanden – System, Prozess
- Daten verfügbar – Auswertungen, Export
- ArbZG-Einhaltung – Keine systematischen Verstöße
- Überstunden-Regelung – Wie wird damit umgegangen
- Skalierungsplan – Wie wächst das mit
Startup-Kultur erhalten
Vertrauen + Dokumentation
Wie es zusammenpasst:
| Element | Startup-Ansatz |
|---|---|
| Selbsterfassung | Mitarbeiter dokumentiert selbst |
| Keine Kontrolle | Führungskräfte prüfen nicht täglich |
| Ergebnisorientiert | Leistung zählt, nicht Anwesenheit |
| Flexibilität | Wann ist egal, Dokumentation nicht |
Kommunikation
Wie erklären:
- Warum – Rechtliche Pflicht, nicht Misstrauen
- Wie – Einfach, wenige Klicks
- Was ändert sich nicht – Flexibilität, Vertrauen
- Wofür die Daten – Compliance, nicht Überwachung
- Feedback – Wenn zu aufwändig, anpassen
Häufige Fragen
Fazit
Startups sind nicht vom Arbeitsrecht ausgenommen – die Pflicht zur Zeiterfassung gilt ab dem ersten Mitarbeiter. Eine einfache, Cloud-basierte Lösung kostet wenig und lässt sich in Minuten einführen. Das erhält die Startup-Kultur (Vertrauen, Flexibilität) und erfüllt trotzdem die Compliance-Anforderungen. Investoren und Audits erwarten es – und beim Skalieren rächt sich jede verzögerte Einführung.
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