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Cloud vs. On-Premise Zeiterfassung

Cloud oder eigener Server? Vor- und Nachteile beider Zeiterfassungslösungen im Vergleich.

5 Min. Lesezeit
Cloud vs Server Vergleich

Cloud vs. On-Premise Zeiterfassung

Wo sollen Ihre Zeiterfassungsdaten liegen – in der Cloud oder auf eigenem Server?

Das Wichtigste in Kürze

  • Cloud: Schnell einsatzbereit, keine IT-Wartung, monatliche Kosten
  • On-Premise: Volle Kontrolle, höhere Initialkosten, eigene IT nötig
  • Datenschutz: Beide DSGVO-konform möglich
  • Für KMU: Cloud oft sinnvoller
  • Für Konzerne: On-Premise kann Vorteile haben

Die Grundmodelle

Cloud (SaaS)

Was Cloud bedeutet:

AspektBeschreibung
HostingBeim Anbieter
ZugangÜber Internet
BezahlungMonatlich/Jährlich pro Nutzer
UpdatesAutomatisch durch Anbieter
IT-AufwandMinimal

On-Premise

Was On-Premise bedeutet:

  • Installation – Auf eigenem Server
  • Betrieb – Eigene IT verantwortlich
  • Daten – Im eigenen Rechenzentrum
  • Updates – Selbst einspielen
  • Kosten – Einmal-Lizenz + Wartung

Cloud-Zeiterfassung

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Vergleich der Aspekte

Kosten

Kostenstrukturen:

AspektCloudOn-Premise
InitialkostenNiedrigHoch
Laufende KostenPro Nutzer/MonatWartung, IT
SkalierungFlexibelHardware nötig
Gesamtkosten 5JMittel-HochMittel-Hoch

TCO-Betrachtung

Total Cost of Ownership:

  • Cloud (100 Nutzer, 5€/Monat) – Jahr 1-5: je 6.000€
  • Gesamt: 30.000€
  • On-Premise (100 Nutzer) – Lizenz: 15.000€
  • Server: 5.000€
  • IT-Aufwand: 10.000€/Jahr (50.000€)
  • Wartung: 2.000€/Jahr (10.000€)
  • Gesamt: ~80.000€
  • Hinweis: Stark vereinfacht, variiert stark

Vor- und Nachteile

Cloud-Vorteile

Was für Cloud spricht:

VorteilErläuterung
Schneller StartInnerhalb Minuten nutzbar
Keine IT nötigAnbieter kümmert sich
Automatische UpdatesImmer aktuell
SkalierbarNutzer einfach hinzufügen
OrtsunabhängigVon überall erreichbar
Backup inkl.Anbieter sichert Daten

Cloud-Nachteile

Was gegen Cloud spricht:

  • Abhängigkeit – Vom Anbieter und dessen Verfügbarkeit
  • Laufende Kosten – Dauerhaft zu zahlen
  • Daten extern – Nicht auf eigenem Server
  • Internetabhängig – Ohne Netz kein Zugriff
  • Anpassbarkeit – Oft eingeschränkt
  • Anbieterwechsel – Kann aufwändig sein

On-Premise-Vorteile

Was für On-Premise spricht:

VorteilErläuterung
Volle KontrolleDaten im eigenen Haus
Einmalige KostenKeine laufenden Lizenzen
AnpassbarkeitOft mehr möglich
UnabhängigkeitKein Anbieter-Risiko
ComplianceManche Branchen erfordern es

On-Premise-Nachteile

Was gegen On-Premise spricht:

  • IT-Aufwand – Eigene Ressourcen nötig
  • Initialkosten – Höhere Anfangsinvestition
  • Updates – Selbst einspielen
  • Sicherheit – Selbst verantwortlich
  • Skalierung – Hardware-Investition nötig
  • Verfügbarkeit – Selbst sicherstellen

Ohne IT-Aufwand

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Datenschutz und Sicherheit

DSGVO

Beide können konform sein:

AspektCloudOn-Premise
DSGVO-konformMöglichMöglich
DatenstandortPrüfen (EU-Server)Eigene Kontrolle
AuftragsverarbeitungAV-Vertrag nötigEntfällt
Technische MaßnahmenAnbieter verantwortlichSelbst verantwortlich

Sicherheitsaspekte

Vergleich:

  • Cloud – Professionelle Sicherheit
  • Regelmäßige Updates
  • Backup redundant
  • ABER: Daten extern
  • On-Premise – Eigene Kontrolle
  • Kein externer Zugriff
  • ABER: Selbst verantwortlich
  • Fazit – Sicherheit hängt von Umsetzung ab,

Entscheidungshilfe

Wann Cloud

Cloud ist besser wenn:

SituationBegründung
Kleine IT-AbteilungWenig eigene Ressourcen
Schneller StartSofort loslegen
Mehrere StandorteZentrale Lösung
Schwankende NutzerzahlFlexible Skalierung
Budget begrenztNiedrige Einstiegskosten

Wann On-Premise

On-Premise ist besser wenn:

  • Strenge Compliance – Branche erfordert lokale Daten
  • Große IT-Abteilung – Kapazität für Betrieb
  • Langfristige Kalkulation – Bei sehr vielen Nutzern
  • Spezielle Anpassungen – Tiefe Integration nötig
  • Offline-Anforderung – Kein stabiles Internet

Hybride Modelle

Das Beste aus beiden

Kombination:

ModellBeschreibung
Private CloudCloud, aber eigener Server
Managed On-PremiseEigener Server, Anbieter wartet
HybridKern lokal, Extras in Cloud

Häufige Fragen

Ja, wenn der Anbieter EU-Server nutzt und einen Auftragsverarbeitungsvertrag bietet. Deutsche Cloud-Anbieter wie MyTimeTracker erfüllen alle DSGVO-Anforderungen. Prüfen Sie das Datenverarbeitungsverzeichnis des Anbieters.
Seriöse Anbieter bieten Datenexport und haben Notfallpläne. Prüfen Sie vor Vertragsschluss die Exit-Strategie. Regelmäßige eigene Backups der exportierten Daten sind zusätzlicher Schutz.
Ja, die meisten Anbieter unterstützen Datenmigration. Der Aufwand hängt von der Datenmenge und Komplexität ab. Planen Sie eine Übergangsphase und prüfen Sie die Datenformate vorher.
Grobe Faustregel: Ab 500+ Nutzern und eigenem IT-Team kann On-Premise wirtschaftlich werden. Aber: Der TCO-Vergleich hängt stark von internen IT-Kosten ab. Viele große Unternehmen nutzen trotzdem Cloud.
Normales Internet genügt – Zeiterfassung überträgt wenig Daten. Wichtiger ist Zuverlässigkeit. Gute Cloud-Lösungen haben Offline-Puffer, sodass kurze Ausfälle überbrückt werden.

Fazit

Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen ist Cloud-Zeiterfassung die praktischere Wahl: Schneller Start, keine IT-Sorgen, planbare Kosten. On-Premise kann für Unternehmen mit strengen Compliance-Anforderungen, großen IT-Abteilungen oder sehr vielen Nutzern sinnvoll sein. Entscheidend ist nicht das Modell, sondern die Umsetzung – beide können sicher und DSGVO-konform sein.

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