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Zeiterfassung skalieren bei Unternehmenswachstum

Zeiterfassung skalieren: Wie Sie Ihr System an wachsende Mitarbeiterzahlen und neue Anforderungen anpassen.

6 Min. Lesezeit
Wachsendes Unternehmen skaliert Zeiterfassung

Zeiterfassung skalieren bei Unternehmenswachstum

10 Mitarbeiter werden 50, 50 werden 200. Wächst die Zeiterfassung mit?

Das Wichtigste in Kürze

  • Cloud-Lösungen skalieren einfacher als On-Premise
  • Früh an Skalierbarkeit denken spart späteren Wechsel
  • Mehr Mitarbeiter = mehr Komplexität (nicht nur Kosten)
  • Prozesse vor Technik optimieren
  • Rollenbased Access wichtiger bei mehr Nutzern

Wachstumsphasen

Startup-Phase (1-10 MA)

Typische Situation:

MerkmalAusprägung
StrukturFlach, informell
ProzesseWenig formalisiert
ZeiterfassungExcel oder einfaches Tool
AufwandGering

Aufbauphase (11-50 MA)

Was sich ändert:

  • Struktur – Erste Abteilungen entstehen
  • Prozesse – Formalisierung nötig
  • Zeiterfassung – Professionelle Lösung
  • Neue Anforderungen – Genehmigungsworkflows
  • Auswertungen
  • Schnittstellen
  • Aufwand – Steigt deutlich

Wachstumsphase (51-250 MA)

Neue Komplexität:

HerausforderungLösung
Viele StandorteMulti-Standort-Fähigkeit
Verschiedene AbteilungenFlexible Strukturen
Unterschiedliche ModelleMultiple Arbeitszeitregelungen
ComplianceRevisionssicherheit

Skalierungsphase (250+ MA)

Enterprise-Anforderungen:

  • Integration – ERP, HR-System, Lohn
  • Compliance – Audit-Trail, Zertifizierungen
  • Performance – Viele gleichzeitige Nutzer
  • Support – SLA, dedizierter Ansprechpartner
  • Customizing – Anpassung an Prozesse

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Skalierungsfaktoren

Technische Skalierbarkeit

Was die Software können muss:

FaktorAnforderung
NutzerzahlUnbegrenzt erweiterbar
PerformanceSchnell auch bei vielen Nutzern
SpeicherWachsende Datenmengen
VerfügbarkeitHochverfügbarkeit
SchnittstellenErweiterbar

Organisatorische Skalierbarkeit

Prozesse mitwachsen lassen:

  • Strukturen – Abteilungen
  • Teams
  • Kostenstellen
  • Rollen – Mitarbeiter
  • Teamleiter
  • HR
  • Admin
  • Workflows – Genehmigungsstufen
  • Eskalationen
  • Berechtigungen – Wer sieht/tut was

Preisliche Skalierbarkeit

Kosten im Griff:

ModellSkalierung
Pro NutzerLinear, planbar
FlatrateSprünge bei Grenzen
StaffelpreiseGünstiger bei mehr Nutzern

Cloud vs. On-Premise

Cloud-Vorteile bei Skalierung

Warum Cloud einfacher skaliert:

  • Keine Hardware – Anbieter kümmert sich
  • Elastisch – Wächst automatisch mit
  • Schnell – Neue Nutzer sofort
  • Kostenmodell – Zahlen was genutzt
  • Updates – Automatisch für alle

On-Premise-Herausforderungen

Warum lokale Systeme schwerer skalieren:

HerausforderungAufwand
Server-KapazitätHardware erweitern
LizenzenNachlizenzieren
UpdatesSelbst durchführen
HochverfügbarkeitEigene Infrastruktur
StandorteVPN, Anbindung

Hybrid-Modelle

Kombination möglich:

KomponenteLokal/Cloud
TerminalsLokal (Erfassung)
DatenbankCloud
AuswertungCloud
IntegrationHybrid

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Wachstum vorbereiten

Bei der Auswahl

Worauf achten:

Auswahlkriterien Skalierbarkeit:
□ Maximale Nutzerzahl (unbegrenzt?)
□ Multi-Standort-Fähigkeit
□ Flexible Strukturen (Abteilungen, Teams)
□ Rollensystem (feingranular)
□ Schnittstellen (API, Standard-Exports)
□ Preismodell bei Wachstum
□ Referenzen ähnlicher Größe
□ Support-Level verfügbar

Bei der Einführung

Grundlagen richtig legen:

AspektEmpfehlung
StrukturenErweiterbar anlegen
BerechtigungenVon Anfang an Rollen
ProzesseDokumentieren
SchnittstellenFrühzeitig einplanen

Im Betrieb

Regelmäßig prüfen:

PrüfungIntervall
PerformanceMonatlich
NutzerzufriedenheitQuartalsweise
Neue AnforderungenBei Wachstumsschritten
PreisoptimierungJährlich

Typische Wachstumsprobleme

Systemgrenzen erreicht

Wenn das alte System nicht mehr reicht:

  • Performance – System wird langsam
  • Funktionen – Features fehlen
  • Kosten – Werden unverhältnismäßig
  • Support – Anbieter kann nicht helfen
  • Prozesse – Workarounds nötig

Systemwechsel

Wann notwendig:

SituationHandlung
Grenzen erreichtWechsel planen
Kosten explodierenAlternativen prüfen
Funktionen fehlenUpgrade oder Wechsel
Anbieter instabilRisiko minimieren

Datenmigration

Beim Wechsel:

SchrittWichtig
DatenexportVollständig, nutzbar
MappingAlte auf neue Struktur
TestMit echten Daten
ParallelbetriebÜbergangsweise
ArchivierungAlte Daten aufbewahren

Checkliste Skalierung

Für 10→50 Mitarbeiter

Was ändern:

Skalierung 10→50:
□ Professionelle Software einführen
□ Genehmigungsworkflows einrichten
□ Abteilungsstruktur anlegen
□ Rollen definieren (MA, FK, Admin)
□ Auswertungen für FK einrichten
□ Lohn-Schnittstelle prüfen
□ Schulungskonzept erstellen
□ Support-Prozess definieren

Für 50→200 Mitarbeiter

Was ändern:

Skalierung 50→200:
□ Multi-Standort prüfen
□ Komplexere Strukturen anlegen
□ Mehrstufige Genehmigung
□ HR-System-Integration
□ Compliance-Anforderungen prüfen
□ Support-SLA vereinbaren
□ Reporting ausbauen
□ Stellvertreter-Regelungen

Häufige Fragen

Moderne Cloud-Lösungen haben praktisch keine Obergrenze. Technisch können sie Tausende Nutzer verwalten. Die Frage ist eher, ob der Anbieter auch große Kunden betreut und entsprechenden Support bietet. Referenzen ähnlicher Größe sind ein guter Indikator.
Bei Pro-Nutzer-Modellen steigen die Kosten linear mit der Nutzerzahl. Viele Anbieter bieten Staffelpreise: Je mehr Nutzer, desto günstiger pro Kopf. Bei Flatrates zahlen Sie bis zur nächsten Stufe gleich viel. Vergleichen Sie Preismodelle bei Ihrer erwarteten Zielgröße.
Ab etwa 10 Mitarbeitern wird Excel unhandlich: Fehleranfällig, zeitaufwändig, keine Auswertungen. Spätestens ab 20 Mitarbeitern ist eine professionelle Lösung Pflicht. Je früher Sie wechseln, desto weniger Migrationsstress später. Die Investition lohnt sich schon bei kleinen Teams.
Ja, die meisten Cloud-Lösungen unterstützen mehrere Standorte. Wichtig: Standort-spezifische Einstellungen (Feiertage, Arbeitszeitmodelle) müssen möglich sein. Terminals an verschiedenen Standorten sollten zentral verwaltbar sein. Achten Sie auf diese Funktion bei der Auswahl.
Gute Anbieter bieten Datenexport in gängigen Formaten (CSV, Excel). Die Daten können dann in das neue System importiert werden – oft mit Anbieterunterstützung. Wichtig: Export vor Kündigung sicherstellen. Alte Daten sollten Sie archivieren (Aufbewahrungspflichten beachten).

Fazit

Wachstum ist gut – wenn die Zeiterfassung mithält. Cloud-Lösungen skalieren einfacher als lokale Systeme. Wer bei der Auswahl an künftiges Wachstum denkt, spart sich später schmerzhafte Systemwechsel. Wichtig: Nicht nur die Technik muss skalieren, sondern auch Prozesse und Strukturen. Regelmäßige Prüfung, ob das System noch passt, gehört zum Wachstumsmanagement.

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