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Zeiterfassung Word-Vorlage: Stundenzettel zum Ausdrucken

Word-Vorlage für Stundenzettel: Einfache Zeiterfassung auf Papier zum Ausdrucken und Ausfüllen.

5 Min. Lesezeit
Ausgedruckter Stundenzettel auf Schreibtisch

Zeiterfassung Word-Vorlage: Stundenzettel zum Ausdrucken

Manchmal ist Papier die einfachste Lösung – zumindest für den Anfang.

Das Wichtigste in Kürze

  • Word-Vorlage für manuelle Zeiterfassung
  • Zum Ausdrucken und handschriftlich Ausfüllen
  • Alle Pflichtangaben enthalten
  • Für sehr kleine Teams oder Übergangslösung
  • Grenzen: keine Automatik, aufwändig

Warum noch Papier

Einsatzzwecke

Wann sinnvoll:

SituationPapier passt
Sehr kleines Team1-3 Mitarbeiter
Kein BudgetKostenlos
ÜbergangBis Software kommt
BaustelleKein Internet
EinfachheitKeine Technik nötig

Nachteile

Was dagegen spricht:

  • Kein Automatik – Alles manuell
  • Auswertung – Mühsam zusammenrechnen
  • Archivierung – Ordner, Platz nötig
  • Fehler – Keine Prüfung
  • Zugriff – Nur wo das Papier ist
  • Übertragung – In Lohn manuell eingeben

Von Papier zu digital

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Vorlage-Aufbau

Pflichtangaben

Was enthalten sein muss:

FeldInhalt
NameMitarbeiter
PersonalnummerWenn vorhanden
ZeitraumWoche, Monat
DatumJeder Tag
ArbeitsbeginnUhrzeit
ArbeitsendeUhrzeit
PauseDauer
ArbeitszeitStunden
UnterschriftMA und/oder FK

Struktur

Wie aufbauen:

  • Kopfbereich – Name, Abteilung, Zeitraum
  • Tabelle – Spalten: Datum, Tag, Beginn, Ende, Pause, Stunden
  • Zeilen: Jeder Tag des Monats
  • Summe – Gesamtstunden
  • Unterschrift – Mitarbeiter, Datum
  • Optional – Bemerkungen, Projektzuordnung

Monatsvorlage

Beispiel Aufbau:

DatumTagBeginnEndePauseStunden
01.02.Mo____________
02.02.Di____________
......____________
Summe___

Anwendung

Tägliche Nutzung

Wie ausfüllen:

SchrittAktion
1Datum prüfen
2Arbeitsbeginn eintragen
3Arbeitsende eintragen
4Pause notieren
5Stunden berechnen

Monatsabschluss

Am Monatsende:

  • Vollständig? – Alle Tage ausgefüllt?
  • Korrekt? – Stimmen die Rechnungen?
  • Summe – Gesamtstunden addieren
  • Unterschreiben – Mitarbeiter, ggf. Vorgesetzter
  • Abgeben – An HR/Lohnbuchhaltung
  • Archivieren – Kopie behalten

Archivierung

Wie aufbewahren:

AspektRegelung
Dauer2 Jahre (ArbZG)
OrtSicher, zugänglich
OrdnungNach Mitarbeiter, Monat
ZugriffWer darf einsehen

Keine Papierberge mehr

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Gestaltungstipps

Übersichtlichkeit

Was beachten:

ElementEmpfehlung
Schriftgröße10-12 pt, lesbar
ZeilenhöheGenug Platz zum Schreiben
LinienKlare Tabelle
KontrastGut kopierbar
FormatA4 Hochformat

Ergänzungen

Optional hinzufügen:

  • Projektnummer – Wenn projektbezogen
  • Tätigkeit – Was gemacht wurde
  • Kunde – Wenn relevant
  • Überstunden – Separat ausweisen
  • Bemerkungen – Freifeld

Rechtliche Aspekte

Nachweispflicht

Was erfüllt sein muss:

AnforderungUmsetzung
VollständigAlle Arbeitstage
ZeitnahTäglich oder wöchentlich
LesbarDeutliche Schrift
UnterschriebenBestätigung
Aufbewahrt2 Jahre

Mindestlohn-Dokumentation

Bei Mindestlohn (MiLoG):

  • Beginn – Konkrete Uhrzeit
  • Ende – Konkrete Uhrzeit
  • Dauer – Stunden berechnet
  • Spätestens – 7 Tage nach Arbeitstag
  • Branchen – § 2a SchwarzArbG

Von Papier zu Digital

Wann wechseln

Signale:

SignalBedeutung
Zu viel ZeitFür Ausfüllen, Zusammenrechnen
FehlerRegelmäßig Unstimmigkeiten
WachstumMehr Mitarbeiter
AuswertungDaten werden gebraucht
ComplianceAnforderungen steigen

Übergang

Wie wechseln:

  • System wählen – Passende Software
  • Parallel laufen – Übergangszeit
  • Schulen – Mitarbeiter einweisen
  • Umstellen – Stichtag festlegen
  • Altdaten – Archiv behalten

Häufige Fragen

Grundsätzlich ja – das Arbeitszeitgesetz schreibt kein bestimmtes Format vor. Der Stundenzettel muss vollständig sein (Beginn, Ende, Dauer), zeitnah ausgefüllt und aufbewahrt werden. Für Mindestlohn-Branchen gelten strengere Regeln. Wichtig: Unterschrift des Mitarbeiters als Bestätigung.
Nach Arbeitszeitgesetz: 2 Jahre ab dem Tag der Aufzeichnung. Für Mindestlohn-Branchen ebenfalls 2 Jahre. Lohnunterlagen generell: 10 Jahre. Empfehlung: 2 Jahre aufbewahren, danach prüfen ob weitere Gründe für Aufbewahrung bestehen.
Ja, technisch möglich. Aber: Dann fehlt die handschriftliche Unterschrift (digitale Signatur wäre nötig). Und: Wenn Sie ohnehin am Computer arbeiten, ist eine richtige Zeiterfassungssoftware sinnvoller als Word. Die Vorlage ist primär für handschriftliche Nutzung gedacht.
Nicht zwingend gesetzlich vorgeschrieben, aber empfehlenswert. Die Unterschrift des Mitarbeiters bestätigt die Richtigkeit. Die Unterschrift des Vorgesetzten dokumentiert die Kenntnisnahme und kann bei Streitigkeiten helfen. Klären Sie intern, was in Ihrem Unternehmen gilt.
Spätestens ab 5-10 Mitarbeitern wird Papier mühsam. Aber auch vorher kann Software sinnvoll sein: weniger Fehler, automatische Berechnung, leichtere Auswertung, Archivierung. Der Aufwand für Papier-Zeiterfassung (ausfüllen, kontrollieren, zusammenrechnen, archivieren) wird oft unterschätzt.

Fazit

Eine Word-Vorlage für Stundenzettel ist die einfachste Form der Zeiterfassung – zum Ausdrucken, handschriftlich Ausfüllen, Unterschreiben und Ablegen. Für sehr kleine Teams oder als Übergangslösung nutzbar. Die gesetzlichen Anforderungen können damit erfüllt werden. Aber: Alles ist manuell, Auswertung mühsam, Archivierung braucht Platz. Sobald möglich, auf digitale Zeiterfassung umsteigen.

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