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Projektzeit-Controlling: Projekte steuern mit Zeitdaten

Projekte mit Zeiterfassungsdaten steuern: Soll-Ist-Vergleich, Prognosen und rechtzeitig gegensteuern.

5 Min. Lesezeit
Projektcontrolling Dashboard

Projektzeit-Controlling: Projekte steuern mit Zeitdaten

Wer nicht misst, kann nicht steuern – das gilt besonders für Projekte.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zeitdaten ermöglichen Projektsteuerung
  • Soll-Ist-Vergleich zeigt Abweichungen
  • Frühzeitig gegensteuern spart Kosten
  • Regelmäßiges Controlling ist Pflicht
  • Aus Projekten lernen für die Zukunft

Warum Projektzeit-Controlling

Der Wert von Zeitdaten

Was Controlling ermöglicht:

FunktionNutzen
TransparenzWo steht das Projekt?
FrühwarnungProbleme erkennen
SteuerungRechtzeitig eingreifen
NachkalkulationRentabilität prüfen
LernenFür zukünftige Projekte

Ohne Controlling

Was passiert:

  • Überraschungen – Budget plötzlich aufgebraucht
  • Keine Steuerung – Erst am Ende sichtbar
  • Schuldzuweisungen – Wer hat die Zeit verbraucht?
  • Falsche Preise – Kalkulation stimmt nicht
  • Wiederholung – Gleiche Fehler immer wieder

Projekte im Griff

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Soll-Ist-Vergleich

Grundlagen

Was vergleichen:

ElementSollIst
GesamtstundenBudgetGebucht
Pro PhasePhasenbudgetVerbraucht
Pro MitarbeiterGeplantErfasst
Pro WocheTempoTatsächlich

Berechnung

Wichtige Kennzahlen:

  • Verbrauchsgrad – Ist-Stunden / Soll-Stunden × 100%
  • Fertigstellungsgrad – Erledigte Arbeit / Gesamtarbeit × 100%
  • Effizienz – Fertigstellung / Verbrauch
  • Prognose – Restaufwand bei aktuellem Tempo
  • Budget-Rest – Soll - Ist = verfügbar

Interpretation

Was die Zahlen sagen:

VerbrauchFertigstellungStatus
50%50%Im Plan
50%30%Kritisch
50%70%Unter Budget
80%50%Alarm

Steuerungsmaßnahmen

Bei Überziehung

Was tun:

MaßnahmeWann
Scope reduzierenFeatures streichen
Mehr RessourcenWenn verfügbar
Effizienz steigernProzesse optimieren
NachverhandelnMehr Budget vom Kunden
AkzeptierenWenn unvermeidbar

Bei Unterverbrauch

Auch relevant:

  • Qualität – Wird wirklich alles erledigt?
  • Scope – Wurde weniger geliefert?
  • Effizienz – Team besonders produktiv?
  • Schätzung – War die Planung zu großzügig?
  • Risiko – Kommt noch was?

Rechtzeitig reagieren

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Controlling-Prozess

Regelmäßigkeit

Wann prüfen:

IntervallAktivität
TäglichBuchungen prüfen
WöchentlichStatus-Update
MonatlichDetailanalyse
Bei MeilensteinenPhasen-Review
Am EndeNachkalkulation

Workflow

So funktioniert Controlling:

  • Daten sammeln – Zeitbuchungen, Status
  • Analysieren – Soll-Ist, Trend
  • Bewerten – Kritisch? Okay?
  • Maßnahmen – Bei Abweichung
  • Kommunizieren – Team, Kunde, Management
  • Dokumentieren – Für Nachkalkulation

Prognosen erstellen

Hochrechnung

Wie es weitergeht:

MethodeBerechnung
LinearBisheriges Tempo fortschreiben
Bottom-upRestaufgaben neu schätzen
ExpertenProjektleiter-Einschätzung
KombiniertMehrere Methoden mitteln

Earned Value

Professionelle Methode:

  • Planned Value (PV) – Was sollte erledigt sein?
  • Earned Value (EV) – Was ist erledigt?
  • Actual Cost (AC) – Was hat es gekostet?
  • Schedule Variance – EV - PV (zeitlich)
  • Cost Variance – EV - AC (Kosten)

Nachkalkulation

Am Projektende

Was prüfen:

AspektVergleich
GesamtaufwandPlan vs. Ist
Pro PhaseWo Abweichungen
Pro RolleWer wie viel
RentabilitätGewinn/Verlust

Lessons Learned

Für die Zukunft:

  • Was lief gut? – Beibehalten
  • Was lief schlecht? – Verbessern
  • Schätzqualität – Wo daneben?
  • Risiken – Welche eingetreten?
  • Prozess – Was ändern?

Häufige Fragen

Für Controlling reichen meist 15-Minuten-Intervalle. Minutengenaue Erfassung bringt selten Mehrwert, verursacht aber Aufwand. Wichtiger ist die korrekte Zuordnung zu Projekten und Phasen. Bei Festpreis-Projekten ist grobe Granularität oft ausreichend, bei Time & Material brauchen Sie genauere Daten.
Mindestens wöchentlich bei aktiven Projekten. Bei kritischen Projekten oder kurzer Laufzeit täglich. Das Controlling-Intervall sollte zur Projektgröße passen: Ein 2-Wochen-Sprint braucht engere Kontrolle als ein 12-Monats-Projekt.
Erst analysieren: Warum? Dann Maßnahmen prüfen: Scope reduzieren, Ressourcen aufstocken, Effizienz steigern, nachverhandeln. Früh kommunizieren – Überraschungen sind schlimmer als Probleme. Manchmal muss man auch akzeptieren, dass ein Projekt teurer wird als geplant.
Bei Time & Material: unbedingt, es ist die Abrechnungsgrundlage. Bei Festpreis: hängt vom Vertrauensverhältnis ab. Transparenz kann Vertrauen stärken, aber auch Diskussionen auslösen. Zeigen Sie eher Ergebnisse als Stunden, außer der Kunde fragt explizit.
Nachkalkulation ist der Schlüssel: Vergleichen Sie jeden Projektabschluss mit der Schätzung. Wo lagen Sie daneben? Warum? Sammeln Sie Erfahrungswerte. Nutzen Sie historische Daten für neue Schätzungen. Mit der Zeit werden Sie besser – aber perfekt wird niemand.

Fazit

Projektzeit-Controlling macht Projekte steuerbar: Soll-Ist-Vergleiche zeigen, wo Sie stehen, Prognosen, wohin es geht. Regelmäßiges Controlling ermöglicht rechtzeitiges Gegensteuern – bevor das Budget aufgebraucht ist. Die Nachkalkulation liefert Erkenntnisse für bessere Schätzungen in der Zukunft. Investieren Sie Zeit ins Controlling – es spart am Ende Geld.

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