Zum Hauptinhalt springen

Rückwärtsplanung im Dienstplan: Vom Bedarf zum Plan

Dienstplan rückwärts planen: Erst den Bedarf ermitteln, dann die Besetzung – für optimale Ergebnisse.

5 Min. Lesezeit
Planungsprozess rückwärts

Rückwärtsplanung im Dienstplan: Vom Bedarf zum Plan

Erst wissen, was gebraucht wird – dann planen, wer arbeitet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Rückwärtsplanung: Vom Ziel aus planen
  • Erst Bedarf, dann Besetzung
  • Vermeidet Über- und Unterbesetzung
  • Braucht gute Bedarfsprognose
  • Systematischer als "aus dem Bauch"

Was ist Rückwärtsplanung

Das Prinzip

Vom Ende her denken:

SchrittFrage
1. BedarfWie viele Mitarbeiter brauche ich wann?
2. VerfügbarkeitWer kann wann arbeiten?
3. ZuweisungWer arbeitet wann?
4. OptimierungPasst alles zusammen?

Vorwärts vs. Rückwärts

Unterschied:

  • Start: Verfügbare Mitarbeiter – Wer ist da?
  • Dann: Verteilen – Wie teile ich sie ein?
  • Ergebnis: Irgendwie besetzt
  • Start: Benötigte Besetzung – Was brauche ich?
  • Dann: Abgleichen – Habe ich genug?
  • Ergebnis: Bedarfsgerecht besetzt

Bedarfsgerecht planen

MyTimeTracker unterstützt bedarfsorientierte Schichtplanung.

  • Sofort einsatzbereit
  • DSGVO-konform
  • Keine Einrichtung nötig
Kostenlos testen

Bedarf ermitteln

Faktoren für den Personalbedarf

Was einfließt:

FaktorBeispiel
Öffnungszeiten8-20 Uhr abdecken
KundenfrequenzStoßzeiten stärker besetzen
ArbeitsaufgabenWas muss erledigt werden
QualifikationWer kann was
Gesetzliche VorgabenMindestbesetzung

Bedarfsprognose

Daten nutzen:

  • Historische Daten – Wie war es letztes Jahr?
  • Saisonalität – Hochphasen, Flauten
  • Events – Messen, Feiertage
  • Trends – Wachstum, Rückgang
  • Erfahrung – Ergänzend zu Daten

Besetzungsschlüssel

Wie viele pro Schicht:

ZeitMontagSamstag
8-1232
12-1644
16-2035

Verfügbarkeit abgleichen

Mitarbeiter-Kapazität

Was verfügbar ist:

MitarbeiterStunden/WocheEinschränkungen
Müller40Keine
Schmidt30Kein Samstag
Meier20Nur vormittags

Abwesenheiten einplanen

Was fehlt:

  • Urlaub – Genehmigt
  • Krankheit (Schnitt) – Puffer einplanen
  • Fortbildung – Wenn bekannt
  • Elternzeit – Langfristig
  • Sonstiges – Sonderurlaub etc.

Kapazität im Blick

MyTimeTracker zeigt Verfügbarkeit und Abwesenheiten auf einen Blick.

  • Sofort einsatzbereit
  • DSGVO-konform
  • Keine Einrichtung nötig
14 Tage kostenlos testen

Plan erstellen

Zuweisung

Mitarbeiter auf Schichten:

SchrittAktion
Kritische SchichtenZuerst besetzen
QualifikationPasst zur Anforderung?
WünscheBerücksichtigen
FairnessGleichmäßig verteilen
PrüfenGrenzen eingehalten?

Optimierung

Feinschliff:

  • Über-/Unterbesetzung – Ausgleichen
  • Arbeitszeitgrenzen – Nicht überschreiten
  • Ruhezeiten – Einhalten
  • Wünsche – Wo möglich
  • Kosten – Zuschläge minimieren

Werkzeuge

Excel

Einfache Methode:

ProContra
FlexibelManuell
BekanntFehleranfällig
KostenlosKeine Automatik

Software

Professionell:

  • Automatische Vorschläge – Basierend auf Regeln
  • Regelprüfung – ArbZG, Qualifikation
  • Bedarfsprognose – Aus historischen Daten
  • Mitarbeiterwünsche – Integriert
  • Auswertung – Besetzungsgrad etc.

Häufige Fehler

Was vermeiden

Typische Probleme:

FehlerVermeidung
Bedarf unterschätzenDaten nutzen
Puffer vergessenKrankenstand einplanen
Nur auf Kosten achtenQualität leidet
Wünsche ignorierenFrustration
Starres FesthaltenFlexibel bleiben

Häufige Fragen

Analysieren Sie historische Daten: Wie viel Arbeit fiel an? Wie viele Kunden kamen? Berücksichtigen Sie Saisonalität, Events und Trends. Ergänzen Sie mit Erfahrungswissen. Je besser die Daten, desto genauer die Prognose. Im Zweifel: lieber etwas Puffer einplanen.
Optionen prüfen: Mehr Personal einstellen? Teilzeit aufstocken? Leiharbeit? Schichtmodelle anpassen? Öffnungszeiten reduzieren? Manchmal muss man den Bedarf redefinieren, wenn die Ressourcen fehlen. Besser ehrlich planen als dauerhaft unterbesetzt.
Abhängig von der Branche. Einzelhandel: Stundenweise Prognose sinnvoll (Stoßzeiten). Büro: Tagesweise reicht oft. Produktion: Nach Auftragseingang. Generell: So detailliert wie nötig für gute Planung, nicht detaillierter als die Daten hergeben.
Kann hilfreich sein: Wenn Mitarbeiter wissen, wann viel los ist, verstehen sie die Schichtzuteilung besser. Transparenz fördert Akzeptanz. Aber: Nicht als Druckmittel nutzen ('Wir brauchen dich unbedingt'). Balance zwischen Information und Manipulation.
Den Grundplan: quartalsweise oder bei größeren Änderungen. Die konkrete Prognose: für jeden Planungszeitraum (meist monatlich oder wöchentlich). Kurzfristige Anpassungen: bei unerwarteten Ereignissen. Regelmäßige Überprüfung: Stimmt die Prognose mit der Realität überein?

Fazit

Rückwärtsplanung bedeutet: Erst den Bedarf ermitteln, dann die Besetzung planen. Das vermeidet Über- und Unterbesetzung und führt zu bedarfsgerechten Dienstplänen. Gute Bedarfsprognose ist der Schlüssel – historische Daten, Saisonalität, Events berücksichtigen. Die Verfügbarkeit der Mitarbeiter abgleichen und dann zuweisen. Software kann dabei helfen, ersetzt aber nicht das Verständnis für den Prozess.

Zeiterfassung starten

14 Tage kostenlos testen

Kostenlos testen

Zeiterfassung einfach & gesetzeskonform

Starten Sie jetzt mit MyTimeTracker und erfüllen Sie alle gesetzlichen Anforderungen. 14 Tage kostenlos testen, keine Kreditkarte erforderlich.

  • Sofort einsatzbereit
  • DSGVO-konform
  • Keine Einrichtung nötig
Kostenlos testen