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Zeiterfassung für Veranstaltungen und Events

Zeiterfassung in der Eventbranche: Projektbasiert, flexible Arbeitszeiten und Besonderheiten bei Messen und Konzerten.

5 Min. Lesezeit
Eventaufbau mit Technikern

Zeiterfassung für Veranstaltungen und Events

Aufbau, Event, Abbau – Zeiterfassung in einer Branche, die nie stillsteht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eventbranche: Projektbasiert, unregelmäßig
  • Lange Tage bei Events üblich
  • Arbeitszeitgesetz gilt trotzdem
  • Mobile Erfassung unverzichtbar
  • Freie Mitarbeiter einbinden

Besonderheiten der Branche

Was Events anders macht

Herausforderungen:

FaktorAuswirkung
ProjektarbeitWechselnde Einsätze
Unregelmäßige ZeitenAbends, Wochenenden
Lange TageAufbau, Event, Abbau
Wechselnde OrteMobil unterwegs
ZeitdruckDeadline = Eventstart

Wer ist betroffen

Tätigkeitsfelder:

  • Veranstaltungstechnik – Ton, Licht, Video
  • Messebau – Standaufbau, Dekoration
  • Catering – Vor-Ort-Service
  • Eventmanagement – Planung, Koordination
  • Security – Sicherheitsdienst
  • Hostessen/Promoter – Kundenbetreuung

Mobil am Event

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Arbeitszeitrechtliche Herausforderungen

Lange Arbeitstage

Was das Gesetz sagt:

RegelAnwendung
8h RegelarbeitszeitOft überschritten
10h MaximumAuch am Eventtag
11h RuhezeitZwischen den Tagen
AusgleichIn 6 Monaten

Ausnahmen nutzen

Möglichkeiten:

  • § 14 Außergewöhnliche Fälle – Vorübergehend, unvermeidbar
  • Tarifvertrag – Kann abweichen
  • Ausgleich – Innerhalb von 6 Monaten
  • Aber: Grenzen bleiben – Gesundheitsschutz

Dokumentation

Besonders wichtig:

WasWarum
Tägliche ArbeitszeitGesetzliche Pflicht
ÜberstundenFür Ausgleich
RuhezeitenNachweis Einhaltung
PausenMüssen erfolgt sein

Praktische Umsetzung

Projektzuordnung

Zeit dem Event zuordnen:

PhaseBuchung
VorbereitungProjekt + Phase "Planung"
AufbauProjekt + Phase "Aufbau"
EventProjekt + Phase "Durchführung"
AbbauProjekt + Phase "Abbau"
NachbereitungProjekt + Phase "Abschluss"

Mobile Erfassung

Am Veranstaltungsort:

  • App-Check-in – Bei Ankunft stempeln
  • Pausenbuchung – Nicht vergessen
  • Projektwechsel – Bei mehreren Events
  • Check-out – Beim Verlassen
  • Offline-Fähigkeit – Auch ohne Netz

Projekte tracken

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Freie Mitarbeiter

Abgrenzung

Wer ist wer:

AngestelltFreiberuflich
ArbZG giltNicht direkt
Zeiterfassung PflichtFür Abrechnung sinnvoll
WeisungsgebundenEigenverantwortlich
SozialversichertSelbst versichert

Freelancer integrieren

Praktische Lösung:

  • Separater Zugang – Eigenes Login
  • Projektzuordnung – Nur ihre Events
  • Stundennachweise – Für Rechnung
  • Datenschutz – Nur nötige Daten
  • Abrechnung – Export für Rechnung

Scheinselbständigkeit

Achtung:

RisikoVermeidung
WeisungsgebundenEigenständig arbeiten lassen
Nur ein AuftraggeberVerschiedene Kunden
Feste ArbeitszeitenFlexibilität
Im ZweifelRechtlich prüfen

Spezielle Situationen

Mehrtägige Events

Messe, Festival etc.:

HerausforderungLösung
Lange TageSchichten planen
RuhezeitenZwischen Tagen einhalten
UnterkunftWenn nötig
DokumentationTagesgenau

Reisezeit

Zum Veranstaltungsort:

  • Anreise vom Büro – Arbeitszeit
  • Anreise von zu Hause – Teilweise (minus Pendelzeit)
  • Auf dem Event – Alles Arbeitszeit
  • Abreise – Wie Anreise
  • Übernachtung – Ruhezeit

Nachtarbeit

Oft unvermeidlich:

AspektRegelung
Definition23-6 Uhr
DauerMax. 8h in 24h
ZuschlagOft tariflich
GesundheitUntersuchung anbieten

Häufige Fragen

Grundsätzlich nicht ohne Weiteres. § 14 ArbZG erlaubt Abweichungen bei außergewöhnlichen Fällen (unvorhersehbar, unvermeidbar). Ein geplantes Event ist nicht unvorhersehbar. Tarifverträge können mehr Spielraum bieten. Im Zweifel: Schichten planen, Personal aufstocken.
Projektzuordnung nutzen: Jedes Event ist ein Projekt. Bei Wechsel während des Tages: Projekt wechseln. Die Gesamtarbeitszeit ergibt sich aus der Summe. Wichtig: Die Gesamt-Arbeitszeit zählt, nicht pro Event, für das Arbeitszeitgesetz.
Nicht im Sinne des Arbeitszeitgesetzes – das gilt nur für Arbeitnehmer. Aber: Für die Abrechnung brauchen Freelancer Stundennachweise. Und Auftraggeber sollten aufpassen, dass keine Scheinselbständigkeit entsteht (z.B. durch enge Zeitvorgaben).
Bereitschaft am Veranstaltungsort (Sie müssen da sein, auch wenn gerade nichts zu tun ist) ist Arbeitszeit. Anders als Rufbereitschaft, bei der Sie frei wählen, wo Sie sind. Bei Events ist meist Anwesenheit gefordert = Arbeitszeit.
Ja, und das ist sehr sinnvoll. Projektzeiterfassung liefert Nachweise für Kundenrechnungen. Besonders bei Abrechnung nach Aufwand (T&M) unverzichtbar. Auch bei Pauschalaufträgen: Nachkalkulation hilft, künftige Angebote besser zu kalkulieren.

Fazit

Die Eventbranche ist herausfordernd für die Zeiterfassung: unregelmäßige Zeiten, lange Tage, wechselnde Orte. Das Arbeitszeitgesetz gilt trotzdem – Ausnahmen sind eng begrenzt. Mobile Erfassung mit Projektzuordnung ist der Schlüssel. Freelancer einbinden, aber Scheinselbständigkeit vermeiden. Dokumentation schützt – bei Prüfungen und gegenüber Kunden.

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