Onboarding neuer Mitarbeiter: Leitfaden
Der erste Tag im neuen Job prägt die gesamte Zusammenarbeit. Ein strukturiertes Onboarding hilft neuen Mitarbeitern, schnell produktiv zu werden, und reduziert die Fluktuation in der Probezeit. Dieser Leitfaden zeigt, wie Einarbeitung gelingt.
Das Wichtigste in Kürze
- Onboarding beginnt vor dem ersten Arbeitstag (Preboarding)
- Strukturierte Einarbeitung verkürzt die Zeit bis zur Produktivität
- Klare Ansprechpartner und Paten erleichtern den Start
- Regelmäßiges Feedback ist wichtig
- Onboarding dauert idealerweise 3-6 Monate
Phasen des Onboardings
Preboarding (vor dem ersten Tag)
Die Zeit zwischen Vertragsunterschrift und erstem Arbeitstag:
| Aktivität | Verantwortlich |
|---|---|
| Willkommens-E-Mail senden | HR / Vorgesetzter |
| Arbeitsplatz vorbereiten | IT / Facility |
| Team informieren | Vorgesetzter |
| Einarbeitungsplan erstellen | Vorgesetzter / HR |
| Zugänge einrichten | IT |
Erster Tag
Der erste Eindruck zählt:
- Begrüßung durch Vorgesetzten
- Arbeitsplatz zeigen
- Team vorstellen
- Wichtigste Systeme erklären
- Gemeinsames Mittagessen
- Unternehmensrundgang
- Erste Aufgaben erklären
- Abschlussgespräch: Fragen beantworten
Erste Woche
Orientierung und erste Schritte:
- Alle wichtigen Ansprechpartner kennenlernen
- Systeme und Tools einführen
- Erste kleinere Aufgaben übernehmen
- Unternehmenswerte und -kultur vermitteln
Erster Monat
Tiefere Einarbeitung:
- Eigenständige Aufgaben übernehmen
- Prozesse verstehen
- Erste Projekte mitarbeiten
- Feedback-Gespräch
Probezeit (3-6 Monate)
Volle Integration:
- Eigenverantwortliches Arbeiten
- Regelmäßige Feedback-Gespräche
- Zielerreichung prüfen
- Probezeitgespräch vor Ende
Zeiterfassung von Anfang an
MyTimeTracker ist so einfach, dass neue Mitarbeiter sofort starten können.
- Sofort einsatzbereit
- DSGVO-konform
- Keine Einrichtung nötig
Einarbeitungsplan erstellen
Struktur
Ein guter Einarbeitungsplan enthält:
| Element | Inhalt |
|---|---|
| Zeitraum | Woche 1, Monat 1, Monat 3 |
| Themen | Was soll gelernt werden? |
| Verantwortliche | Wer erklärt was? |
| Ziele | Was soll erreicht werden? |
| Check-ins | Wann wird Fortschritt geprüft? |
Beispiel Einarbeitungsplan
Woche 1:
- Tag 1: Begrüßung, Rundgang, Arbeitsplatz
- Tag 2-3: Systeme und Tools kennenlernen
- Tag 4-5: Erste Aufgaben mit Anleitung
Woche 2-4:
- Prozesse verstehen
- Eigenständige Aufgaben
- Wöchentliches Feedback-Gespräch
Monat 2-3:
- Volle Aufgabenübernahme
- Projekt mitarbeiten
- 14-tägliches Feedback
Monat 4-6:
- Eigenverantwortlich arbeiten
- Monatliches Feedback
- Probezeitgespräch
Checkliste erstellen
Eine Onboarding-Checkliste hilft:
- Vertrag unterschrieben
- Arbeitsplatz eingerichtet
- IT-Zugänge vorhanden
- Team informiert
- Pate zugewiesen
- Einarbeitungsplan erstellt
- Willkommenspaket bereit
Paten und Mentoren
Die Rolle des Paten
Ein Pate (Buddy) ist ein erfahrener Kollege, der:
- Ansprechpartner für Alltagsfragen ist
- Die informelle Seite erklärt
- Beim Einleben hilft
- Kein Vorgesetzter ist (offenere Kommunikation)
Auswahl des Paten
Gute Paten sind:
- Erfahren im Unternehmen
- Geduldig und hilfsbereit
- Gut vernetzt im Team
- Zeitlich verfügbar
- Freiwillig
Mentoring
Bei Fachkräften und Führungspositionen:
- Mentor für fachliche Entwicklung
- Regelmäßige Mentor-Gespräche
- Langfristiger als Pate (über Onboarding hinaus)
Feedback-Gespräche
Regelmäßigkeit
| Phase | Häufigkeit |
|---|---|
| Erste Woche | Täglich kurz |
| Monat 1 | Wöchentlich |
| Monat 2-3 | Alle 2 Wochen |
| Monat 4-6 | Monatlich |
Inhalte
Feedback-Gespräche sollten behandeln:
- Wie geht es dem neuen Mitarbeiter?
- Was läuft gut, was nicht?
- Welche Fragen sind offen?
- Wird der Einarbeitungsplan eingehalten?
- Gibt es Anpassungsbedarf?
Probezeitgespräch
Vor Ende der Probezeit:
- Zusammenfassung der Einarbeitung
- Zielerreichung besprechen
- Entscheidung: Übernahme oder nicht?
- Perspektiven und nächste Schritte
Einfache Prozesse für neue Mitarbeiter
MyTimeTracker ist intuitiv – Ihre neuen Mitarbeiter starten ohne lange Einweisung.
- Sofort einsatzbereit
- DSGVO-konform
- Keine Einrichtung nötig
Typische Fehler vermeiden
Fehler 1: Kein Einarbeitungsplan
Problem: Neue Mitarbeiter werden „ins kalte Wasser" geworfen.
Lösung: Strukturierten Plan erstellen, bevor der neue Mitarbeiter startet.
Fehler 2: Erster Tag schlecht vorbereitet
Problem: Arbeitsplatz nicht fertig, Team nicht informiert.
Lösung: Checkliste für Preboarding, Verantwortliche benennen.
Fehler 3: Zu viel auf einmal
Problem: Überforderung durch zu viele Informationen am ersten Tag.
Lösung: Informationen dosieren, wichtiges zuerst.
Fehler 4: Kein Feedback
Problem: Neue Mitarbeiter wissen nicht, wie sie stehen.
Lösung: Regelmäßige Feedback-Gespräche einplanen.
Fehler 5: Zu kurzes Onboarding
Problem: Nach einer Woche wird erwartet, dass alles funktioniert.
Lösung: Onboarding über 3-6 Monate planen.
Onboarding für verschiedene Positionen
Fachkräfte
- Fokus auf fachliche Einarbeitung
- Systeme und Prozesse im Detail
- Projekte zur Einarbeitung
Führungskräfte
- Unternehmenskultur verstehen
- Stakeholder kennenlernen
- Team übernehmen
- Erwartungen klären
Auszubildende
- Längere Einarbeitung
- Ausbildungsplan integrieren
- Regelmäßige Betreuung
- Berufsschule berücksichtigen
Remote-Mitarbeiter
- Virtuelle Begrüßung und Rundgang
- Hardware vorab zusenden
- Regelmäßige Video-Calls
- Intensivere Betreuung nötig
Häufige Fragen
Fazit
Gutes Onboarding ist eine Investition, die sich auszahlt: Neue Mitarbeiter werden schneller produktiv, fühlen sich willkommen und bleiben länger im Unternehmen. Mit einem strukturierten Einarbeitungsplan, klaren Verantwortlichkeiten und regelmäßigem Feedback gelingt der Start – und legt das Fundament für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
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