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Urlaubsvertretung planen und organisieren

Urlaubsvertretung richtig planen: So stellen Sie sicher, dass während Abwesenheit alles läuft.

5 Min. Lesezeit
Übergabe an Vertretung

Urlaubsvertretung planen und organisieren

Damit während Ihrer Abwesenheit alles läuft – so organisieren Sie die Vertretung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vertretung rechtzeitig organisieren
  • Klare Übergabe mit Dokumentation
  • Erreichbarkeitsregeln definieren
  • Zeiterfassung für Vertretung anpassen
  • Nach Rückkehr: Rückübergabe

Warum Vertretung wichtig ist

Ohne Vertretung

Was passieren kann:

ProblemFolge
Aufgaben liegen bleibenStau nach Rückkehr
Kunden wartenUnzufriedenheit
Entscheidungen verzögertProzesse stocken
Team überlastetStress für andere

Mit guter Vertretung

Vorteile:

  • Kontinuität – Arbeit geht weiter
  • Entlastung – Keine Überstunden nach Urlaub
  • Professionelles Bild – Kunden merken es nicht
  • Entspannter Urlaub – Weil alles geregelt ist
  • Entwicklung – Vertreter lernt dazu
  • Resilienz – Team wird flexibler

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Vertretung organisieren

Schritte

Vorgehen:

SchrittAktion
1Urlaub ankündigen
2Vertretung bestimmen
3Übergabe vorbereiten
4Übergabegespräch
5Erreichbarkeit klären
6Nach Rückkehr: Rückübergabe

Vertretung finden

Wer kann vertreten:

  • Kollege im Team – Kennt Aufgaben
  • Führungskraft – Für wichtige Entscheidungen
  • Anderes Team – Wenn ähnliche Aufgaben
  • Mehrere aufteilen – Aufgaben verteilen
  • Externe Aushilfe – Bei längerer Abwesenheit

Die Übergabe

Was übergeben

Checkliste:

BereichInhalt
Laufende ProjekteStatus, nächste Schritte
TermineWas in der Zeit ansteht
KontakteWer für was zuständig
ZugängeSysteme, Passwörter
EskalationBei Problemen: An wen wenden

Übergabedokument

Was dokumentieren:

  • Abwesenheitszeitraum – Von–bis
  • Laufende Aufgaben – Aufgabe 1: Status, nächste Schritte
  • Aufgabe 2: ...
  • Aufgabe 3: ...
  • Wichtige Termine – Datum, Thema, wer teilnimmt
  • Kontakte – Name, Thema, Telefon/E-Mail
  • Systeme und Zugänge – Was wo und wie
  • Routineaufgaben – Was regelmäßig zu tun ist
  • Bei Problemen – Wen anrufen, eskalieren

Übergabe dokumentieren

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Zeiterfassung bei Vertretung

Für den Vertreter

Was beachten:

ThemaRegelung
Zusätzliche ZeitAls Arbeitszeit erfassen
ÜberstundenAbstimmen mit Führungskraft
ProjektzuordnungAuf Vertretung buchen
Eigene AufgabenAuch nicht vergessen

Im System

Praktisch:

  • Projekt anlegen – "Vertretung XY"
  • Stunden buchen – Vertretungstätigkeiten
  • Eigene Arbeit – Normales Projekt
  • Auswertung – Wie viel Mehraufwand
  • Überstunden – Sichtbar machen

Erreichbarkeit während Urlaub

Optionen

Was vereinbaren:

OptionWann sinnvoll
Gar nicht erreichbarEmpfohlen, Vertretung regelt
Nur absolute NotfälleKlare Definition nötig
Regelmäßig E-Mails checkenEigentlich kein Urlaub
Per Telefon erreichbarNur für Führungskräfte

Empfehlung

Klare Regeln:

  • Grundsatz – Nicht erreichbar
  • Vertretung regelt – 99% der Fälle
  • Echter Notfall – Definieren was das ist
  • Kontakt – Eine Person kennt Nummer
  • Erwartung – Team weiß Bescheid

Rückkehr und Rückübergabe

Was tun nach dem Urlaub

Ablauf:

SchrittAktion
1Gespräch mit Vertretung
2Was ist passiert
3Offene Punkte klären
4Feedback geben
5Normal weiterarbeiten

Rückübergabe-Gespräch

Was besprechen:

  • Was ist passiert – Wichtige Ereignisse
  • Status Aufgaben – Was erledigt, was offen
  • Probleme – Was lief nicht rund
  • Entscheidungen – Was wurde entschieden
  • Feedback – Wie lief die Vertretung
  • Danke – Anerkennung für Mehrarbeit

Häufige Fragen

Mindestens 1-2 Stunden für ein Übergabegespräch, plus Zeit für die Dokumentation. Bei komplexen Aufgaben oder längerer Abwesenheit mehr. Lieber zu viel als zu wenig – es erspart Probleme und Rückfragen.
Dann müssen Sie priorisieren: Was muss unbedingt erledigt werden, was kann warten? Führungskraft einbeziehen. Manchmal ist die Lösung, weniger Urlaub am Stück zu nehmen oder Aufgaben vorher abzuschließen.
Grundsätzlich nein – Urlaub ist zur Erholung. In manchen Positionen (Führung, Notfall-Szenarien) können Ausnahmen vereinbart sein. Klären Sie das vorher und definieren Sie klar, was ein Notfall ist.
Legen Sie ein Projekt oder eine Kategorie 'Vertretung' an und buchen Sie Ihre Vertretungstätigkeiten dorthin. So sehen Sie und Ihre Führungskraft, wie viel Mehraufwand entsteht.
Sachlich besprechen, was schiefgelaufen ist und warum. Meist liegt es an mangelnder Übergabe oder fehlenden Befugnissen. Für nächstes Mal: Bessere Vorbereitung. Keine Schuldzuweisungen – Vertretung ist auch ein Lernprozess.

Fazit

Eine gute Urlaubsvertretung beginnt mit rechtzeitiger Planung und einer strukturierten Übergabe. Dokumentieren Sie laufende Aufgaben, wichtige Kontakte und Eskalationswege. Klären Sie die Erreichbarkeit während des Urlaubs – idealerweise sind Sie nicht erreichbar und die Vertretung regelt alles. Nach der Rückkehr: Rückübergabe-Gespräch mit Feedback. Die Zeiterfassung sollte Vertretungstätigkeiten sichtbar machen.

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