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Personaleinsatzplanung optimieren

Personaleinsatzplanung optimieren: Bedarfsermittlung, Effizienz steigern und Kosten senken durch bessere Planung.

5 Min. Lesezeit
Optimierte Personaleinsatzplanung am Bildschirm

Personaleinsatzplanung optimieren

Die Personaleinsatzplanung (PEP) entscheidet darüber, ob zur richtigen Zeit die richtigen Mitarbeiter am richtigen Ort sind. Eine optimierte PEP spart Kosten, verbessert die Mitarbeiterzufriedenheit und steigert die Produktivität.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bedarfsermittlung ist die Grundlage jeder guten Planung
  • Mitarbeiterwünsche berücksichtigen steigert Zufriedenheit
  • Flexibilität einplanen für unvorhergesehene Situationen
  • Software spart Zeit und reduziert Fehler
  • Regelmäßige Auswertung zur kontinuierlichen Verbesserung

Grundlagen der Personaleinsatzplanung

Was ist Personaleinsatzplanung?

PEP ist die Zuordnung von Mitarbeitern zu:

ElementFrage
ArbeitszeitWann arbeitet wer?
ArbeitsortWo arbeitet wer?
TätigkeitWas macht wer?
QualifikationWer kann was?

Ziele der PEP

ZielUmsetzung
BedarfsdeckungGenügend Personal zur richtigen Zeit
KosteneffizienzNicht zu viel Personal
MitarbeiterzufriedenheitWünsche berücksichtigen
RechtssicherheitArbeitszeitgesetz einhalten

Einflussfaktoren

Die Planung wird beeinflusst durch:

  • Kundenfrequenz / Auftragslage
  • Öffnungszeiten / Betriebszeiten
  • Qualifikationen der Mitarbeiter
  • Verfügbarkeiten und Wünsche
  • Rechtliche Vorgaben

Planung und Zeiterfassung in einem

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Bedarfsermittlung

Quantitativer Bedarf

Wie viele Mitarbeiter brauchen Sie wann?

MethodeAnwendung
Historische DatenVergangene Belegung analysieren
UmsatzprognoseErwarteter Umsatz → benötigtes Personal
KundenfrequenzBesucherzahlen → Personalbedarf
ProduktionsplanGeplante Aufträge → Kapazitäten

Qualitativer Bedarf

Welche Qualifikationen werden gebraucht?

  • Fachkräfte vs. Hilfskräfte
  • Spezielle Kenntnisse (Maschinen, Sprachen)
  • Führungskräfte / Schichtleiter
  • Auszubildende

Bedarfskurven erstellen

Typischer Bedarf im Tagesverlauf (Beispiel Einzelhandel):

Personalbedarf:
       ████████
     ████████████
   ████████████████
 ████████████████████
█████████████████████████
 6   9  12  15  18  21 Uhr

→ Höchster Bedarf mittags und am späten Nachmittag.

Mitarbeiterverfügbarkeit

Verfügbarkeiten erfassen

Mitarbeiter haben unterschiedliche Verfügbarkeiten:

TypBeispiel
VollzeitMo-Fr, 8-17 Uhr
Teilzeit fixDi, Mi, Do
Teilzeit flexibelMind. 20 h/Woche
MinijobMax. 10 h/Woche
Nach BedarfAuf Abruf

Wünsche berücksichtigen

Mitarbeiterwünsche sind wichtig für die Zufriedenheit:

  • Freiwünsche (bestimmte Tage frei)
  • Schichtwünsche (lieber Früh als Spät)
  • Keine Wochenendarbeit (wenn möglich)

Balance finden

  • Nicht alle Wünsche können erfüllt werden
  • Transparente Regeln für Wunscherfüllung
  • Rotation bei beliebten/unbeliebten Schichten

Wünsche digital erfassen

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Planungsstrategien

Vorausschauend planen

Planen Sie weit genug im Voraus:

BrancheVorlauf
Einzelhandel2-4 Wochen
Gastronomie1-2 Wochen
Produktion1-4 Wochen
Pflege4-6 Wochen

Flexibilität einbauen

Puffer für Unvorhergesehenes:

  • Springer / Pool-Mitarbeiter
  • Überstunden-Budget
  • Abrufkräfte
  • Zeitarbeit als Backup

Schichtübergaben

Bei Schichtbetrieb:

  • Überlappung für Übergabe planen
  • Wichtige Infos dokumentieren
  • Verantwortlichkeiten klären

Optimierungspotenziale

Typische Probleme

ProblemLösung
ÜberbesetzungBedarfsanalyse verbessern
UnterbesetzungPuffer einplanen
Falsche QualifikationQualifikationsmatrix nutzen
Hohe FluktuationWünsche berücksichtigen
Viele ÄnderungenFrüher planen, besser kommunizieren

Kennzahlen zur Messung

Messen Sie die Qualität Ihrer Planung:

KennzahlBerechnung
PlanungsgenauigkeitGeplant vs. Ist
AbwesenheitsquoteKrankmeldungen / Geplante Schichten
ÜberstundenquoteÜberstunden / Gesamtstunden
TauschquoteGetauschte Schichten / Alle Schichten

Kontinuierliche Verbesserung

  • Regelmäßig Ist-Daten auswerten
  • Feedback von Mitarbeitern einholen
  • Saisonale Muster erkennen
  • Planungsprozess anpassen

Softwareunterstützung

Vorteile digitaler Planung

AnalogDigital
Papier-DienstplanAutomatische Berechnung
Manuelle AbstimmungVerfügbarkeiten im System
Aushang im BetriebZugriff per App
Anrufe bei ÄnderungenPush-Benachrichtigung

Funktionen moderner PEP-Software

  • Bedarfsprognose auf Basis historischer Daten
  • Automatische Schichtzuweisung
  • Konfliktprüfung (Ruhezeiten, Qualifikation)
  • Mitarbeiter-Self-Service
  • Echtzeit-Kommunikation

Integration mit Zeiterfassung

Optimal ist die Verbindung:

  • Geplante Schichten werden zu Soll-Zeiten
  • Zeiterfassung liefert Ist-Daten
  • Soll-Ist-Vergleich automatisch
  • Abweichungen werden erkannt

Häufige Fragen

Das hängt von der Branche ab. Im Einzelhandel und der Gastronomie sind 2-4 Wochen üblich, in der Pflege oft 4-6 Wochen. Grundsätzlich gilt: Je mehr Vorlauf, desto besser können Mitarbeiter planen – aber die Prognose wird unsicherer.
Haben Sie einen Pool an flexiblen Mitarbeitern (Springer, Abrufkräfte). Kommunizieren Sie Änderungen schnell und transparent. Belohnen Sie Mitarbeiter, die kurzfristig einspringen (Zuschlag, Wunsch-Schicht nächstes Mal).
Führen Sie ein transparentes System: Wer beim letzten Mal verzichten musste, hat Vorrang. Oder: Jeder hat pro Monat eine bestimmte Anzahl 'Wunsch-Punkte'. So ist die Verteilung nachvollziehbar und fair.
Ab etwa 10 Mitarbeitern oder bei Schichtbetrieb definitiv. Die Zeitersparnis und Fehlerreduktion rentieren sich schnell. Kleine Betriebe mit einfachen Arbeitszeiten kommen ggf. noch mit Excel aus.
Analysieren Sie historische Daten: Wann gab es Über-/Unterbesetzung? Welche externen Faktoren (Wetter, Events, Ferien) beeinflussten den Bedarf? Je mehr Daten Sie haben, desto besser werden Ihre Prognosen.

Fazit

Optimierte Personaleinsatzplanung ist ein Balanceakt zwischen Bedarfsdeckung, Kosteneffizienz und Mitarbeiterzufriedenheit. Die Grundlage ist eine gute Bedarfsermittlung, darauf aufbauend eine faire Berücksichtigung von Verfügbarkeiten und Wünschen. Mit der richtigen Software wird die Planung einfacher und die Ergebnisse besser – und die Integration mit der Zeiterfassung schließt den Kreislauf.

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