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Dienstplanung im Einzelhandel: Effiziente Schichtplanung

Dienstplanung für den Einzelhandel: Öffnungszeiten, Stoßzeiten und flexible Mitarbeiter optimal koordinieren.

5 Min. Lesezeit
Verkäuferin im Einzelhandel bei der Arbeit

Dienstplanung im Einzelhandel: Effiziente Schichtplanung

Lange Öffnungszeiten, Stoßzeiten am Samstag, viele Teilzeitkräfte – Dienstplanung im Einzelhandel ist ein Balanceakt zwischen Kundenbedarf und Mitarbeiterwünschen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Öffnungszeiten bestimmen Besetzungsbedarf
  • Stoßzeiten identifizieren und besetzen
  • Viele Teilzeitkräfte koordinieren
  • Samstagsarbeit fair verteilen
  • Flexibilität für beide Seiten

Besonderheiten des Einzelhandels

Rahmenbedingungen

Was den Einzelhandel kennzeichnet:

MerkmalAuswirkung
Lange ÖffnungszeitenSchichten nötig
SamstagsarbeitPflicht, oft unbeliebt
SaisonalitätWeihnachten, Sommerschluss
TeilzeitquoteViele Köpfe, wenige Vollzeit
KundenstromSchwankend über Tag/Woche

Typische Öffnungszeiten

Je nach Branche:

  • Lebensmittel – 7:00-20:00 (teils 22:00)
  • Textil/Mode – 9:30-20:00
  • Elektronik – 10:00-20:00
  • Einkaufszentrum – 10:00-20:00 (Sa bis 22:00)
  • Samstag – Meist bis 18:00-20:00

Herausforderungen

Was schwierig ist:

HerausforderungBeschreibung
Viele TeilzeitkräfteKoordination komplex
Minijobber556-€-Grenze beachten
WünscheViele, oft widersprüchlich
SamstagAlle wollen frei
KrankheitErsatz finden

Retail-Dienstplanung

MyTimeTracker macht Schichtplanung im Einzelhandel einfach und fair.

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Personalbedarf ermitteln

Kundenfrequenz analysieren

Wann ist viel los:

ZeitTypische Frequenz
MorgensMittel
MittagHoch (Berufstätige)
NachmittagHoch
AbendAbnehmend
SamstagSehr hoch
MontagEher ruhig

Besetzungsstärke planen

Formel:

  • Mindestbesetzung – Kasse + Fläche
  • Stoßzeiten – +1-2 Mitarbeiter
  • Nebentätigkeiten – Wareneingang
  • Regale auffüllen
  • Preisauszeichnung
  • Puffer – Für Ausfälle

Schichtmodell wählen

Optionen:

ModellGeeignet für
Früh/SpätLange Öffnungszeiten
DurchgehendKurze Öffnungszeiten
FlexibelViele Teilzeit
HybridKombination

Schichten gestalten

Früh- und Spätschicht

Klassische Aufteilung:

SchichtZeitenAufgaben
Früh8:00-14:00Wareneingang, Auffüllen
Zwischen10:00-18:00Stoßzeiten abdecken
Spät14:00-20:00Abend, Abschluss

Stoßzeiten besetzen

Wichtige Zeiten:

  • Mittagspause – 12:00-14:00
  • Nach Arbeit – 17:00-19:00
  • Samstag Vormittag – 10:00-13:00
  • Samstag Nachmittag – 14:00-18:00
  • Aktionen – Zusätzlich besetzen

Randbereiche

Öffnung und Schließung:

ZeitBedarf
Vor ÖffnungKasse vorbereiten, letzte Arbeiten
Nach SchließungKasse abrechnen, Aufräumen
Mindestens15-30 Min vor/nach

Stoßzeiten im Griff

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Teilzeitkräfte koordinieren

Die Herausforderung

Viele Köpfe:

SituationKomplexität
10 VollzeitEinfach
5 Vollzeit + 10 TeilzeitMittel
3 Vollzeit + 15 Teilzeit + 5 MinijobKomplex

Verfügbarkeiten erfassen

Systematisch:

  • Feste Tage – Wer kann wann?
  • Wünsche – Was will wer?
  • Einschränkungen – Kinderbetreuung, Studium
  • Flexibilität – Wer ist für Einspringen bereit?
  • Dokumentation – Aktuell halten

Minijobber-Grenze

556 € beachten:

AspektRegelung
Monatsgrenze556 € (2026)
Stundengrenze~45 h bei Mindestlohn
ÜberschreitungVersicherungspflicht
PlanungStunden tracken

Samstagsarbeit

Fair verteilen

Keiner will immer Samstag:

PrinzipUmsetzung
RotationAlle arbeiten Samstag
ZählungSamstage zählen
AusgleichÜber Jahr verteilen
AusnahmenDokumentieren

Attraktiver gestalten

Was hilft:

  • Zuschlag – Wenn möglich
  • Freier Tag – Unter der Woche dafür frei
  • Kurze Schicht – Nicht den ganzen Tag
  • Wunschberücksichtigung – Wer will, darf mehr
  • Transparenz – Faire Verteilung sichtbar

Saisonale Schwankungen

Peaks im Einzelhandel

Wann mehr Personal:

SaisonMehraufwand
Weihnachtsgeschäft+30-50%
Schlussverkauf+20-30%
Ostern+10-20%
SchulanfangJe nach Sortiment

Planung

Vorbereitung:

  • Frühzeitig – Monate vorher planen
  • Zusatzkräfte – Befristet einstellen
  • Überstunden – Für Stammkräfte
  • Urlaub – In Peak sperren
  • Kommunikation – Früh informieren

Häufige Fragen

Zählen Sie die Samstage pro Mitarbeiter und gleichen Sie über einen Zeitraum (z.B. Quartal) aus. Rotation ist das fairste Prinzip. Dokumentieren Sie Ausnahmen und deren Gründe. So vermeiden Sie Bevorzugung und können bei Beschwerden nachweisen.
Mindestens 2 Wochen, besser 4 Wochen. Teilzeitkräfte müssen ihr Leben planen können. Bei kurzfristigen Änderungen: Nur mit Zustimmung des Mitarbeiters oder in echten Notfällen.
Priorisieren Sie: Wichtige Gründe (Arzttermin, Kinderbetreuung) vor Präferenzen. Bei gleichrangigen Wünschen: Rotation, wer letztes Mal verzichten musste, hat jetzt Vorrang. Kommunizieren Sie die Kriterien transparent.
Wirtschaftlich sinnvoll ja. Aber: Arbeitsrecht beachten. Wenn Ihre Teilzeitkräfte nur zu Stoßzeiten eingeteilt werden, kann das problematisch sein. Eine faire Verteilung über die Woche ist wichtig.
Bauen Sie einen Pool von flexiblen Mitarbeitern auf, die einspringen können. Vergüten Sie Einspringen attraktiv. Halten Sie Kontaktdaten aktuell. Bei wiederholtem Ausfall: Grundsätzlich mehr Personal einplanen.

Fazit

Dienstplanung im Einzelhandel erfordert systematisches Vorgehen: Kundenstrom analysieren, Besetzung planen, Teilzeitkräfte koordinieren, Samstagsarbeit fair verteilen. Mit klaren Regeln, guter Kommunikation und digitaler Unterstützung wird aus dem Puzzle ein lösbares Problem.

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